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NEU ONLINE: "WWW.CERAMICA-CH.CH" - KERAMIK IN UND AUS DER SCHWEIZ

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01.12.2019 Nationales Keramikinventar der Schweiz (1500-1950) / Inventaire national de la céramique en Suisse (1500-1950)


Bild: Teller mit fassoniertem Rand, Langnau, 1794, © Musée Ariana, Ville de Genève MAG, Foto: Andreas Heege
, https://ceramica-ch.ch/katalog/#q=MAG%20R186%2001

Die Schweiz hat eine reiche keramische Tradition, die Abbild der Vielgestaltigkeit und kulturellen Vielfalt des Landes ist. Dessen ist man sich wenig bewusst. Keramisch nimmt man die Schweiz als ein Randgebiet im europäischen Umfeld wahr. Man weiss vielleicht, dass es in Zürich und in Nyon im 18. Jahrhundert zwei Porzellanmanufakturen gab. Vielleicht weiss man auch, dass damals verschiedene Fabriken bemaltes Fayencegeschirr produzierten, dass das Bernbiet vor allem für seine Irdenwaren und die Stadt Winterthur im 17. Jahrhundert für ihre Fayencen berühmt waren. Was aber weiss man sonst? Und wie sah das Geschirr aus, das von dort kam?

Vom Reichtum dessen, was in der Schweiz an Erzeugnissen aus gebranntem Ton gefertigt oder ins Land eingeführt wurde, lässt sich in den Sammlungen der Schweizer Museen eine gute Vorstellung gewinnen. Dieses Erbe von nationaler und internationaler Bedeutung ist aber nicht nur dem allgemeinen Publikum, sondern selbst den Fachleuten weitgehend unbekannt.

Das meiste davon ist heute nicht mehr ausgestellt oder wurde noch nie publiziert. Die CERAMICA-Stiftung in Basel hat daher 2009 das Inventarisationssprojekt "CERAMICA CH" initiiert, mit dem Ziel, ein nationales Inventar der öffentlich zugänglichen Sammlungen neuzeitlicher Gefässkeramik (1500-1950) zu erarbeiten. Drei Kantonsinventare (Neuenburg, Solothurn und Waadt) wurden bis heute erstellt und publiziert.

Mit dem vierten Kantonsinventar Graubünden beschreitet das Nationale Keramikinventar neue Wege. Alle erhobenen Daten und Auswertungstexte werden ab Dezember 2019 als zweisprachige Homepage (Deutsch und Französisch, abschliessender Ausbau bis 2022) und Bilddatenbank im Internet frei zugänglich und recherchierbar sein. Bis Ende 2020 sollen auch die gedruckten Kantonsinventare in die digitale Fassung überführt werden, womit die Bilddatenbank ca. 10'000 Datensätze umfassen würde.

Ergänzende Informationen zu den beteiligten Museen und ihren Keramiksammlungen, den Herstellern und Manufakturen sowie den Gefässformen runden das Bild ab und werden durch eine umfangreiche Bibliographie und ein Glossar zur Keramik ergänzt. Das Kantonsinventar Graubünden wird voraussichtlich bis Ende 2021 abgeschlossen. Alle  fertig bearbeiteten Museumssammlungen werden sukzessive aufgeschaltet.

Erschienene Publikationen:

Roland Blaettler, CERAMICA CH III/1: Vaud (Nationales Inventar der Keramik in den öffentlichen Sammlungen der Schweiz (1500-1950)), Sulgen 2017. ISBN 978-3-7165-1830-4

Roland Blaettler/Rudolf Schnyder, CERAMICA CH II: Solothurn (Nationales Inventar der Keramik in den öffentlichen Sammlungen der Schweiz (1500-1950)), Sulgen 2014. ISBN 978-3-7165-1801-4

Roland Blaettler/Peter Ducret/Rudolf Schnyder, CERAMICA CH I: Neuchâtel (Inventaire national de la céramique dans les collections publiques suisses (1500-1950)), Sulgen 2013. ISBN 978-3-7165-1776-5

cp

Kontakt:

https://ceramica-ch.ch

FR:

https://ceramica-ch.ch/fr/

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