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KUNSTPUBLIKATION "PARKETT" STELLT NACH ÜBER 30 JAHREN IHR ERSCHEINEN EIN

KUNSTPUBLIKATION "PARKETT" STELLT NACH ÜBER 30 JAHREN IHR ERSCHEINEN EIN

25.02.2017 Die HerausgeberInnen von "Parkett" schreiben in einer Mitteilung von gestern: "The publishers of Parkett, Bice Curiger, Jacqueline Burckhardt and Dieter von Graffenried, have decided to bring the publication of the printed art magazine to a close following the special double issue 100/101. One of the major factors behind this decision is the radical change in reading behavior brought by the digital age."


Bild: Parkett 99, Cover: Lynette Yiadom-Boakye, © http://www.parkettart.com/

Parkett ist keine Kunst-Zeitschrift und kein Kunst-Heft. Sondern die umfassendste und innovativste Buchreihe für Gegenwartskunst weltweit. Zu seinen Abonnenten gehören deshalb neben Kunstliebhabern auch viele wichtige Künstler, Museen und Galerien. Parkett erscheint zwei Mal jährlich. Jeder Band umfasst ca. 250 Seiten und enthält über 250 Abbildungen, davon die meisten in Farbe. Alle Bände erscheinen zweisprachig in Deutsch und Englisch.

Parkett berichtet nicht über Künstlerinnen oder Künstler, sondern entsteht in direkter Zusammenarbeit mit ihnen. Je drei bis vier der gegenwärtig wichtigsten und interessantesten Künstler stehen im Mittelpunkt jeder Ausgabe. Sie arbeiten an den Beiträgen aktiv mit - einschliesslich Photoauswahl und Seitengestaltung. So entstanden seit 1984 über 210 monographische Künstlerporträts und gegen 1'400 Textbeiträge. Parkett nennt diese intensive Zusammenarbeit übrigens "Collaboration".

Neben den "Künstler-Collaborations" enthält jede Ausgabe das sogenannte "Insert": eine Folge von 10-14 Farbseiten, gestaltet von einem Künstler ohne jegliche Einflussnahme der Redaktion. "Cumulus" ist eine Rubrik, in der jeweils zwei Kunstprofis zu einem für sie wichtigen, aktuellen Thema Stellung beziehen. Weitere Rubriken sind der "Balkon" und "Les Infos du Paradis", sowie drei bis vier Einzelartikel zu weiteren Künstlern. Und dann gibt es natürlich noch die bekannten Parkett-Editionen.

Jeff Koons schuf eine grosse aufblasbare Blume, Daniel Buren entwarf eine Serie von Tischtuch-Unikaten und Yang Fudong eine schwarz/weiß Photographie. Denn jeder Collaboration-Künstler gestaltet - exklusiv für die Parkett-Leser - auch eine Originaledition. Ein Objekt oder eine Graphik, die in Parkett abgebildet, und zusätzlich als Vorzugsausgabe erhältlich ist. Nummeriert, signiert und zum Vorzugspreis. Diese in Sonderausstellungen diverser Museen wie dem MoMA in New York gezeigten Editionen sind bei Kennern und Sammlern hochbegehrt.

Quelle:

http://www.parkettart.com/

Parkett Ends Printed Publication with Upcoming Special Summer Issue

With the present volume of Parkett 99 and the following special issue 100/101 appearing this summer, the publishers have decided to bring the publication of the printed art magazine to a close. One of the major factors behind this decision is the radical change in reading behavior brought about by our digital age.

Parkett volumes and editions will, of course, remain fully documented on our website and available via our offices in Zurich and New York. Furthermore, all volumes featuring some 1'500 texts, are currently being digitized and will soon be accessible online. New, expanded Parkett exhibitions in various museums are in preparation as well, and will further explore the publication's singular approach as a time capsule of the art of the last three decades.

We would like to thank you, our readers, for your interest and your loyalty, and we are looking forward to the special double issue this summer.

Bice Curiger, Jacqueline Burckhardt, and Dieter von Graffenried

To read the full letter, please visit:

www.parkettart.com/news

Mehr:

Parkett to End After More than Three Decades

https://www.artforum.com/news/id=66873

Das Magazin, das sich selbst als "Buchreihe für Gegenwartskunst" bezeichnet und zwei Mal im Jahr in deutscher und englischer Sprache erscheint, wurde 1984 gegründet und von Bice Curiger, Jacqueline Burckhardt und Dieter von Graffenried herausgegeben. Als einen der Hauptgründe für die Einstellung von "Parkett" nannten sie "die radikale Veränderung des Leseverhaltens, die das Digitalzeitalter mit sich bringt".

http://www.monopol-magazin.de/schweizer-kunstmagazin-parkett-wird-eingestellt

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Kontakt:

http://www.parkettart.com/

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