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DIE DEUTSCHE COMIC-ZEICHNERIN LONA RIETSCHEL, MUTTER DER "ABRAFAXE", IST GESTORBEN

DIE DEUTSCHE COMIC-ZEICHNERIN LONA RIETSCHEL, MUTTER DER "ABRAFAXE", IST GESTORBEN

19.12.2017 Die am 21. September 1933 in Reppen (Kreis Westernberg) geborene deutsche Comic-Zeichnerin Lona Rietschel (Bild) ist am 19. Dezember 2017 gestorben. Rietschel hatte u.a. Dig, Dag und Digedag gezeichnet und in fast 40 Jahren für 400 Hefte des auflagenstärksten deutschen Comic-Magazins "Mosaik" gearbeitet. Unsterblich wurden ihre "Abrafaxe" namens Abrax, Brabax und Califax. 2013 wurde Rietschel auf dem Comicfestival München mit dem PENG!-Preis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.


Bild: Lona Rietschel auf dem Cover ihrer Autobiografie, Mosaik Verlag, https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=1036992470

Das "MOSAIK"-Team trauert um Lona Rietschel

(...) Lonas Strich war eben ein besonderer, stets schwungvoll und mit Leichtigkeit und selbst bei Bösewichten liebevoll. So verwundert es auch nicht, als 1975 neue Protagonisten für das "MOSAIK" erfunden werden sollten, dass ihre Entwürfe am besten ankamen. Während Lothar Dräger die Konzeption für die Abrafaxe entwickelte, gab sie ihnen ihre Gestalt, ihre Gesichter und Califax gleich noch ein gemütliches Bäuchlein dazu.

Wie eine Mutter hat sie Abrax, Brabax und Califax seitdem begleitet - hingebungsvoll, mit sicherer Hand, einem unglaublichen Einfühlungsvermögen, der nötigen Strenge, aber vor allem immer mit ganz viel Liebe. Und das sieht man den Abrafaxen bis heute an: Drei selbstbewusste, gutmütige Kerlchen, die mit wachem Blick durch die Weltgeschichte ziehen, sind sie unter ihrer Obhut geworden. Sie haben ihren Platz im Leben und viele Freunde gefunden. Und Lona ist und bleibt das Vorbild für die 8 Zeichner, die heute das "MOSAIK"-Heft gestalten. Das größte Kompliment, das sie einander machen, heißt, dass etwas LONÖS geworden ist, was bedeuten soll, es sieht mehr oder weniger wie von Lona gezeichnet aus.

http://www.abrafaxe.com/index.php/mosaik/news/585-das-mosaik-team-trauert-um-lona-rietschel

Ab Mitte der Siebzigerjahre gab Rietschel den Abrafaxen Abrax, Brabax und Califax Gestalt und ein freundliches Wesen. 2016 feierten die drei abenteuerlustigen Kobolde mit den Knollennasen ihren 40. Geburtstag. Abrax zeichnete Rietschel dabei als Draufgänger, der sich möglicher Konsequenzen nicht immer bewusst war. Brabax war dank ihres Zeichenstrichs ein kluges Wesen, das der bunten Truppe stets aus der Patsche half. Und der gemütliche Califax, der gern auch faulenzte, hatte dank seines Talents eine gute Eigenschaft: Er bekochte mit Leidenschaft seine Freunde.

bsc/dpa

http://www.spiegel.de/kultur/literatur/lona-rietschel-schoepferin-der-abrafaxe-ist-tot-a-1184080.html

Die Abrafaxe trauern um ihre Mutter

Lona Rietschel schenkte der DDR drei Superhelden ohne Superkräfte. Dafür konnten ihre Abrafaxe frei durch Welt und Zeit reisen. Ein kleiner Nachruf auf eine große deutsche Comickünstlerin.

Michael Pilz

https://www.welt.de/kultur/article171739184/Nachruf-auf-Lona-Rietschel-Die-Abrafaxe-trauern-um-ihre-Mutter.html

"Junker Jörg jagt keine Hasen" - so heißt das aktuellste Abenteuer der drei Abrafaxe. Seit fast 42 Jahren sind Abrax, Brabax und Califax in Raum und Zeit unterwegs und erleben in Deutschlands auflagenstärkstem Comic immer wieder neue Abenteuer. Dass das "Mosaik" so erfolgreich geblieben ist, verdanken die Macher nicht zuletzt auch Lona Rietschel, die Mitte der 70er-Jahre die drei Abrafaxe erfunden hatte.

Axel Seitz

https://www.ndr.de/kultur/Comic-Zeichnerin-Lona-Rietschel-gestorben,rietschel104.html

Die Abrafaxe reisten durch Länder und Regionen, die für DDR-Kinder (und natürlich auch für ihre Eltern) unerreichbar bleiben mussten: Dalmatien, Venedig, Bayern, Frankreich. Erst im Abstand von drei Jahrzehnten fällt auf, dass die Geschichte des Osten und Südostens von Europa, dass also jene Länder, die auch für DDR-Bürger erreichbar waren, damals im "Mosaik" nicht vorkamen. Aber das kam einem seinerzeit nicht in den Sinn. Ebenso wenig, wie man nicht auf die Idee kam, die Eltern danach zu fragen, wann man denn mal in Venedig Urlaub machen könnte, um auf den Spuren der Abrafaxe zu wandeln.

Frank Herold

http://www.tagesspiegel.de/kultur/lona-rietschel-abrafaxe-zeichnerin-im-alter-von-84-jahren-gestorben/20747784.html

In ihrer Autobiografie schrieb sie: "Ich hatte einen wunderschönen Job, hatte das große Glück, dass ich mein Hobby und mein Talent zu meinem Beruf machen konnte." Lona Rietschel, die Mutter der Abrafaxe, hat mehr als 400 Hefte geprägt und fast vierzig Jahre für das "Mosaik" gezeichnet.

Torsten Wahl

https://www.berliner-zeitung.de/kultur/literatur/die-mutter-der-abrafaxe-die-comiczeichnerin-lona-rietschel-ist-gestorben-29321448

Mehr:

http://mosapedia.de/wiki/index.php/Lona_Rietschel

https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=1036992470

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchner-comicfestival-wundersame-bildergeschichten-1.1683780-5

http://www.abrafaxe.com/index.php/mosaik/news/585-das-mosaik-team-trauert-um-lona-rietschel

https://www.facebook.com/Abrafaxe/

https://de.wikipedia.org/wiki/Lona_Rietschel

 

 

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