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KÜNSTLICHE IDYLLEN AUS DER SCHWEIZ AN DER PRAGER QUADRIENNALE 2019

KÜNSTLICHE IDYLLEN AUS DER SCHWEIZ AN DER PRAGER QUADRIENNALE 2019

23.05.2019 Die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia präsentiert an der Prager Quadriennale 2019 (PQ19) mit "Artificial Arcadia: measured and adjustable (?) landscapes" den offiziellen Schweizer Beitrag. Die interaktive Installation des Lausanner Kunststudios Fragmentin und des Genfer Architekturbüros Kosmos untersucht den Einfluss von Technologie auf natürliche Landschaften und hinterfragt die Vorstellungen von unberührter Natur.


Bild: Visualisation Fragmentin Kosmos

Über 800 Kunstschaffende aus 79 Ländern werden vom 6. bis 16. Juni 2019 an der Prager Quadriennale (Prague Quadrennial of Performance Design and Space) teilnehmen. Der alle vier Jahre in der tschechischen Hauptstadt stattfindende Anlass ist die weltweit wichtigste Plattform für zeitgenössische Szenografie, Performance-Design und Theaterarchitektur. Die 14. Ausgabe der Prager Quadriennale steht unter dem Motto «Imagination, Transformation and Memory».

Kernstück des Schweizer Auftritts an der Prager Quadriennale 2019 (PQ19) ist die Installation «Artificial Arcadia: measured and adjustable (?) landscapes», präsentiert von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia im Rahmen der «Exhibition of Countries and Regions», der Hauptausstellung der PQ19.

Das Projekt: Besucherinnen und Besucher verändern den Pavillon

Das Lausanner Kunststudio Fragmentin und das Genfer Architekturbüro KOSMOS Architects hinterfragen mit dem Schweizer Beitrag herkömmliche Vorstellungen von einer ursprünglichen, von Technologie unbeeinflussten Natur. So natürlich und «unberührt» Schweizer Landschaften auch scheinen, so durchwirkt sind sie von einer komplexen, vom Menschen geschaffenen Maschinerie aus Tunneln, Staudämmen, Bewässerungssystemen, Schneekanonen, Lawinenverbauungen und Stromnetzen. Die szenografische Landschaft von Artificial Arcadia ist inspiriert von landschaftsprägenden Elementen schweizerischer Infrastruktur und der Art und Weise, wie natürliche, künstliche und digitale Räume ineinander verwoben sind.

Zentrales gestalterisches Element von Artificial Arcadia sind Bauprofile, wie sie zur Visualisierung geplanter Bauvorhaben dienen. Der Wald aus sich langsam bewegenden Metallstangen, überspannt von einem an Schweizer Berglandschaften erinnernden Stoffdach, hebt und senkt sich beim Durchschreiten. Es erinnert an die Tücher, welche Gletscher vor dem Abschmelzen bewahren sollen und an die Veränderungen von Eis- und Schneeschichten.

«Der wichtigste Teil der Installation sind die Besucherinnen und Besucher selbst. Ihnen wollen wir bewusst machen, welch direkten Einfluss jede einzelne Person auf die Natur hat. Der Pavillon ist komplett interaktiv: Jedes Durchschreiten wird von Detektoren erkannt und wirkt sich direkt auf die Form des Pavillons aus», sagt Artem Kitaev von KOSMOS Architects. Laura Perrenoud von Fragmentin ergänzt: «Wir wollen das Bewusstsein für globale Themen wie Klimawandel erhöhen und die Auswirkungen der Digitalisierung auf unsere Gesellschaft thematisieren».

Während der zehn Tage der Quadriennale wird zudem die Künstlerin Camille Alena wechselnde, spezifisch auf die von Fragmentin und KOSMOS Architects entworfene Struktur abgestimmte Performances präsentieren.

Weitere Schweizer Beiträge an der PQ19

Als Beitrag zur «Student Exhibition», einem weiteren Bereich des Festivals, initiiert Pro Helvetia die Ausstellung «Transplantations. From image space to spatial image», eine Arbeit von Studierenden der Lehrgänge für Theater, Bühnenbild und Theaterpädagogik der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). Weitere Schweizer Beiträge sind an der Performancereihe «Formations», am «Site Specific Performance Festival», sowie am «PQ Studio Festival» zu sehen.

Im Rahmen der Ausstellung «Fragments» wird die «Unusual Weather Phenomena Machine», eine von Wetterphänomenen inspirierte Musikmaschine des Zürcher Regisseurs, Musikers und Bühnenbildners Thom Luz zu sehen sein. Aus dem ursprünglich für eine Live-Performance mit vier Musikern konzipierten Werk ist eine Installation geworden, die aus Audio-Loops eine unberechenbare Symphonie erzeugt.

Video «Artificial Arcadia»: https://bit.ly/2Vr4S6Y

Video «Unusual Weather Phenomena Machine»: http://bit.ly/unusualweather

Quelle / Kontakt:

https://prohelvetia.ch/de/press-release/prager-quadriennale-2019/

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