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"MIT PRODUKTIONEN, DEREN GENRE-BEZEICHNUNGEN NOCH ERFUNDEN WERDEN MÜSSEN"

"MIT PRODUKTIONEN, DEREN GENRE-BEZEICHNUNGEN NOCH ERFUNDEN WERDEN MÜSSEN"

27.06.2020 Das 41. Zürcher Theater Spektakel findet vom Donnerstag, 13. August bis Sonntag, 30. August 2020 statt. Das vollständige Programm ist am Montag 3. August 2020 ab 12 Uhr online. Der Online-Vorverkauf beginnt am Mittwoch 5. August um 10 Uhr.


Foto: © ZTS / Studio Marcus Kraft, https://www.theaterspektakel.ch/beitrag/kampagne-reloaded/

Die VeranstalterInnen des Zürcher Theater Spektakels schreiben in ihrem aktuellen Newsletter:

"Dieses Jahr ist anders. Dieses Jahr sehen Sie beim Theater Spektakel quasi keine Projekte auf Bühnen, dafür erleben Sie viele andere Formate: Interventionen im öffentlichen Raum, Collective Listenings auf der Wiese, eine sich fortbewegende interaktive Installation in der Stadt, eine Schiffs-Audiotour, eine Durational Opera, Utopien auf der Insel, Simulationen, eine ins Netz gezeichnete Mini-Serie, Distance DJ-Sets und Produktionen, deren Genre-Bezeichnungen noch erfunden werden müssen.

Das Festival findet dieses Jahr also nicht nur am linkes Seeufer statt, sondern auch in diversen Quartieren der Stadt und Sphären der Gegenwart.



Die Auswahl der KünstlerInnen bleibt dabei hochkarätig und vor allem - trotz allem - international. Sie reicht von Stars wie dem Choreografen William Forsythe, der bildenden Künstlerin Shilpa Gupta oder der Band Mashrou' Leila bis zu KünstlerInnen, deren Arbeiten das erste Mal am Festival zu sehen sind, etwa dem zurzeit in Kapstadt forschenden Performer und Musiker Nashilongweshipwe Mushaandja oder dem nigerianisch-amerikanischen Poeten und Performer Jaamil Olawale Kosoko.

Von Theaterschaffenden wie den ZKB-Preisträgerinnen Samara Hersch (2019) und Lagartijas Tiradas al Sol (2011) bis zu KünstlerInnen unterschiedlicher Disziplinen, die sich zusammengefunden haben, um Arbeiten zwischen Musiktheater und Installation zu realisieren: Zu nennen wären Dorine Mokha & Elia Rediger und Rugilė Barzdžiukaitė, Vaiva Grainytė & Lina Lapelytė. Vom niederländisch-schweizerischen Träger des Schweizer Grand Prix Theater Yan Duyvendak bis zur Zürcher Kultur- und Literaturwissenschaftlerin Elisabeth Bronfen.



Das sind einige der KünstlerInnen, die im Programm des diesjährigen Zürcher Theater Spektakels sind. Sie kommen von allen Kontinenten, aber viele von ihnen reisen dieses Jahr nicht in die Schweiz. Mit Hartnäckigkeit und Einfallsreichtum ist es gelungen, Wege zu finden, dass sie dennoch mit ihrer Kunst in Zürich präsent sein können. Wir 'rekonstruieren' also für Sie einzelne Arbeiten mit Skizzen der KünstlerInnen in der einen und dem Telefon in der anderen Hand. Andere Projekte erleben Sie, nachdem diese sich im Laufe der letzten Wochen in ein neues Medium transformiert haben.

Für manche Produktionen haben Kooperationen zwischen lokalen KünstlerInnen und entfernten KollegInnen eine Realisierung in Zürich möglich gemacht. Und einige Projekte finden einfach statt - fast so, als wäre nichts gewesen, oder so, als wären sie für die Zeit einer Pandemie erdacht worden."

Kontakt:

https://www.theaterspektakel.ch/

#TheaterSpektakelZürich #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

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