BÜRO DLB - IDEE-REALISATION-KOMMUNIKATION
Daniel Leutenegger, Bulliard 95, CH-1792 Cordast, Tel +41 (0)26 684 16 45 (nachmittags), Fax +41 (0)26 684 36 45, www.buero-dlb.ch

BÜRO DLB - IDEE-REALISATION-KOMMUNIKATION
Daniel Leutenegger
Bulliard 95
CH-1792 Cordast
Tel +41 (0)26 684 16 45 (nachmittags)
Fax +41 (0)26 684 36 45
E-Mail
www.buero-dlb.ch

THEATER SPEKTAKEL ZÜRICH 2020: "DISTANZEN IN EINER NEUEN DIMENSION"

THEATER SPEKTAKEL ZÜRICH 2020: "DISTANZEN IN EINER NEUEN DIMENSION"

12.06.2020 Das diesjährige Zürcher Theater Spektakel soll stattfinden, vom 13. bis am 30. August 2020. Es gebe zwar kaum Spektakel und wohl wenig Theater, schreiben die Verantwortlichen; und doch könne dieser Jahrgang vielleicht "eine der interessantesten Ausgaben des Zürcher Theater Spektakels werden": "Distanzen zu überbrücken war schon immer eine der interessantesten Aufgaben des Theater Spektakels - seien es geografische, kulturelle, weltanschauliche oder ästhetische. Die Geschwindigkeit und die Asynchronität, mit denen sich in den letzten Monaten gesellschaftliche Realitäten verändert haben, liessen Distanzen in einer neuen Dimension entstehen."


Die Festivalleitung des Zürcher Theater Spektakels 2020 schreibt:

"

Um es vorwegzunehmen: Es gibt ein Festival dieses Jahr. Ob es ein Zürcher Theater Spektakel ist? Wenn man es wörtlich nimmt, eher nicht: Es gibt kaum Spektakel, wenig Theater, dafür viel in Zürich.

In jedem Fall gibt es viele gute Gründe, zusammenzukommen - wenn auch anders -, um internationale Kunst zu erleben. Wir haben manchmal sogar den Verdacht, es könnte eine der interessantesten Ausgaben des Zürcher Theater Spektakels werden. Sicher ist: Es wird kleiner sein und anders, aber auf jeden Fall aussergewöhnlich.

Für uns ist es eine interessante und gleichzeitig ziemlich grosse Herausforderung, das Festival unter Bedingungen zu planen, die bis vor Kurzem unvorstellbar waren. Normalerweise hätten wir Mitte Juni die ersten Programmpublikationen in Druck gegeben. Dieses Jahr haben wir gerade den ersten Entwurf eines neuen Spielplans skizziert für ein Programm, das wir in den letzten sechs Wochen - seit Bekanntgabe des bundesrätlichen Entscheids, bis Ende August keine Veranstaltungen mit mehr als 1'000 Leuten zuzulassen - entwickelt haben. Dass wir dennoch zuversichtlich sind, Ihnen im August ein interessantes Programm zu bieten, liegt wie immer vor allem an den Künstler*innen, mit denen wir zusammenarbeiten.

Viele der geplanten Produktionen sind in diesem Jahr nicht realisierbar und werden hoffentlich nächstes Jahr nach Zürich kommen. Mit einigen Künstler*innen sind wir dabei, ihre Projekte so weiterzuentwickeln, dass sie dieses Jahr doch möglich sind. Mit anderen haben wir Mittel und Wege gesucht, wie ihre Arbeiten in Zürich gezeigt werden können, ohne dass sie selbst anreisen müssen.

Alle teilen sie mit uns das Anliegen, trotz allem Begegnungen mit internationaler Kunst möglich zu machen, und so arbeiten wir mit ihnen an Projekten für unterschiedliche Medien und Räume: von Telefon bis Radio, von digitalem bis öffentlichem Raum, von Gemeinschaftszentrum bis Saffa-Insel.

Distanzen zu überbrücken war schon immer eine der interessantesten Aufgaben des Theater Spektakels - seien es geografische, kulturelle, weltanschauliche oder ästhetische. Die Geschwindigkeit und die Asynchronität, mit denen sich in den letzten Monaten gesellschaftliche Realitäten verändert haben, liessen Distanzen in einer neuen Dimension entstehen.

Jede zweite Videokonferenz mit internationalen Kolleg*innen oder Künstler*innen macht uns sprachlos. Wenn man während einer Viertelstunde gehört hat, wie dramatisch die Situation etwa in Kolumbien ist, fällt es einem schwer, die Frage '...und bei euch in Zürich?' zu beantworten.

Existenzielle Bedrohungen gibt es allerorten, aber auf unterschiedliche Art und Weise und in unterschiedlichem Ausmass. Viele der internationalen Kunstschaffenden, mit denen wir uns unterhalten, leben in Ländern, in denen Pandemien und lebensbedrohliche Krisen zum Alltag gehören, und sie lassen uns an ihren Erfahrungen im Umgang damit und dem generierten Wissen teilhaben.

Dabei ahnt man, dass uns manche von ihnen Jahre voraus sind, und man wundert sich, wie wenig es danach aussieht, dass wir die gesellschaftlichen Gestaltungsfreiräume nutzen, die sich hier aktuell bieten. Vor allem machen diese Gespräche deutlich, dass es keine einfachen Zuschreibungen gibt. Auch davon wird das Festival 2020 erzählen.

Wir freuen uns, wenn Sie diesen August dabei sind.

Die Festivalleitung:

Veit Kälin, Delphine Lyner, Matthias von Hartz

"

Kontakt:

www.theaterspektakel.ch

#TheaterSpektakelZürich #TheaterSpektakel #VeitKälin #DelphineLyner #MatthiasVonHartz #culturavirus #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+  

 

Zurück zur Übersicht