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Mano Khalil erhält den Europäischen CIVIS-Fernsehpreis 2012 im Bereich Information

Mano Khalil erhält den Europäischen CIVIS-Fernsehpreis 2012 im Bereich Information

10.05.2012 Den mit 5'000 Euro dotierten Europäischen CIVIS-Fernsehpreis im Bereich Information erhält der Autor Mano Khalil (Bild) für seine Dokumentation "Filmszene: Unser Garten Eden" (SRF). Er dokumentiert darin das bisweilen dramatische Zusammenleben von Urschweizern und Neuschweizern in einer multikulturellen Gartenkolonie. Die Jury befand: "Eine grossartige, journalistisch wie filmisch herausragende Dokumentation".


Fotos: zVg

Die CIVIS-Jury zeichnet jährlich Beiträge aus, die das Verständnis zwischen den Kulturen fördern.

"Unser Garten Eden" ist ein Porträt der multikulturellen BewohnerInnen einer Schrebergarten-Siedlung in Bern.

Mano Khalil ist 1964 im Kurdistan-Teil Syriens geboren. An der Universität Damaskus hat er Recht und Geschichte studiert. Von 1987 bis 1994 hat Khalil in der ehemaligen Tschechoslowakei die Fachklasse Regie an der Film- und Fernsehakademie (Vysokà škola mùzickych umenì-filmova a Televizna fakulta) absolviert. Bis 1995 war er freier Mitarbeiter beim Tschechoslowakischen und Slowakischen Fernsehen. Seit 1996 ist er als unabhängiger Regisseur und Produzent in der Schweiz tätig.

GartenEden1GartenEden2

Trailer:

http://www.youtube.com/watch?v=ik9vsiwNnBw

Kontakt:

http://mano.cms4people.de/

http://www.looknow.ch/index.asp?loadpage=1&target=/lkndetail.asp?fid=192

Mehr:

http://www.swissinfo.ch/ger/kultur/Ein_Stueck_Land_im_Garten_Eden.html?cid=8830738

http://www.derbund.ch/kultur/kino/Begehrte-Buemplizer-Mischkulturen/story/12216374

http://www.derbund.ch/zeitungen/bernseite/Fokus-auf-den-Garten-Eden/story/30425749

http://www.ozeanstudios.com/film/khalil.php

http://de.wikipedia.org/wiki/Mano_Khalil

ManoKhalil

Bild: http://mano.cms4people.de/

CIVIS-Medienpreis 2012: Sieben Programme in Brüssel ausgezeichnet

Mit dem begehrten CIVIS-Medienpreis für Integration und kulturelle Vielfalt sind gestern Mittwochabend während einer festlichen TV-Gala im Europäischen Parlament in Brüssel sieben europäische Radio- und Fernsehprogramme ausgezeichnet worden.

Der mit insgesamt 40.000 Euro (5.000 Euro pro Kategorie) dotierte Preis ging in diesem Jahr an Produktionen von SRF (Schweiz), VPRO (Niederlande), Deutschlandradio, WDR, SWR, ZDF sowie die "Nederlandse Film en Televisie Academie" in Amsterdam.

Ausgewählt wurden sie von einer internationalen Jury unabhängiger Medienexperten. Mit dem "European CIVIS Online Media Prize" wurde bereits im April das Webangebot des multilingualen Pariser Onlinemagazin http://www.cafebabel.com prämiert.

CIVIS feiert 2012 ein Jubiläum: 25 Jahre CIVIS-Medienpreis

Der CIVIS-Medienpreis zeichnet jährlich Beiträge aus, die das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlichster nationaler, ethnischer, religiöser oder kultureller Herkunft fördern.

Am europäischen Wettbewerb 2012 nahmen 631 Programme aus 25 EU-Staaten und der Schweiz teil - ein erfreulich hohes Gesamtergebnis.

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel lobte in ihrer Videobotschaft zum Festakt "die 25jährige Erfolgsgeschichte dieses renommierten Medienpreises". Schirmherr des CIVIS Medienpreises 2012 ist der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz. Mit ihm nahmen zahlreiche prominente Gäste an der von Sandra Maischberger moderierten Fernsehpreisverleihung im Europäischen Parlament teil.

Der Europäische CIVIS-Fernsehpreis im Bereich Unterhaltung (fiction) ging in diesem Jahr an Marius van Duijn für "No place like home" (VPRO). Die bitterböse Game Show entlarvt die Fragwürdigkeit öffentlicher Integrationsforderungen angesichts der realen Abschiebepraxis in Europa. "Ein gnadenloses Spiel" so die Jury, "das mit strahlenden Gesichtern das Elend der Asylsuchenden verdeutlicht: Mit einem Lachen das im Halse stecken bleibt. Eine formal wie inhaltlich herausragende Programmleistung."

Den Europäischen CIVIS-Fernsehpreis im Bereich Information erhielt der Autor Mano Khalil für seine Dokumentation "Filmszene: Unser Garten Eden" (SRF). Er dokumentiert darin das bisweilen dramatische Zusammenleben von Urschweizern und Neuschweizern in einer multikultur- ellen Gartenkolonie. Die Jury befand: "Eine grossartige, journalistisch wie filmisch herausragende Dokumentation".

Mit dem Deutschen CIVIS-Fernsehpreis im Bereich Unterhaltung (fiction) wurden die Autoren Ali Samadi Ahadi und Arne Nolting ausgezeichnet. In "Salami Aleikum" (ZDF) verliebt sich ein kleiner Perser in die riesige Tochter eines ostdeutschen Dorfwirts und wird so zum Hoffnungsträger, der seit der Wende brachliegenden Textilindustrie. "Eine groteske Komödie, die lustvoll mit kulturellen Stereotypen spielt", urteilt die Jury. "Eine lustige, emotional starke und bewegende Ethno-Comedy. Filmisch und schauspielerisch erstklassig."

Der Deutsche CIVIS-Fernsehpreis im Bereich Information ging an Güner Yasemin Balci und Nicola Graef für ihre Dokumentation "Menschen hautnah: Tod einer Richterin - Auf den Spuren von Kirstin Heisig" (WDR). Die Autorinnen zeigen die Berliner Jugendrichterin Kirstin Heisig in ihrem grossen persönlichen Engagement für zeitnahe Strafverfolgung, Rechtssprechung sowie Prävention und Integration straffällig gewordener Jugendlicher. Die Jury urteilte: "Spannend, hochinteressant - beeindruckend in Form und Inhalt."

Der Europäische CIVIS-Radiopreis im Bereich "Lange Programme" (ab sechs Minuten) ging an Patrick Batarilo für sein Radiofeature "Back to Bosporus" (SWR). Immer mehr Türken der zweiten und dritten Generation kehren Deutschland den Rücken und ziehen an den Bosporus. Der Autor folgt den Deutschtürken in die Türkei und entdeckt diese als Vermittler deutscher Kultur. "Es entsteht", so die Jury, "ein Spiegel der deutschen Integrationsdebatte - humorvoll und von hoher radiophoner Qualität".

Mit dem Europäischen CIVIS-Radiopreis im Bereich "Kurze Programme" (bis sechs Minuten) wurde Christina Rubarth für ihre Reportage "Einen Sommer lang ... Sommercamp für Romakinder in Berlin" (Deutschlandradio Kultur) ausgezeichnet. Viele Romakinder sprechen kaum ein Wort Deutsch, auch nach Monaten Schulunterricht nicht. Die Autorin nähert sich den Romakindern behutsam und stellt deren Aussagen in den Mittelpunkt. "Ein eindruckvolles, dichtes Hörerlebnis", lobt die Jury. "Ein politisch wichtiger Beitrag über Europas grösste Minderheit."

Der Förderpreis European Young CIVIS-Media Prize ging an den Regisseur Shariff Korver für seinen Fernsehfilm "No way back" (Nederlandse Film en Televisie Academie). Die Handlung spielt in einem niederländischen Flüchtlingscamp und erzählt ein spannendes psychologisches Drama. "Ein Film der Stellungnahme fordert", urteilt die Jury. "Bildstark und eindringlich. Eine herausragende Regieleistung. Formal wie inhaltlich beeindruckend."

civis

Kontakt:

http://www.civismedia.eu/index.php?id=5

 

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