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INNERSCHWEIZER FILMPREIS: 540'000 FRANKEN FÜR 15 PREISTRÄGER/INNEN

INNERSCHWEIZER FILMPREIS: 540'000 FRANKEN FÜR 15 PREISTRÄGER/INNEN

10.03.2019 Eine feierliche Überreichung der Innerschweizer Filmpreise an die 15 glücklichen Preisträgerinnen und Preisträger, gegen 1'500 Kinoeintritte und ein gelungener Einblick hinter die Kulissen des einheimischen Filmschaffens: "Das Wochenende der Albert Koechlin Stiftung für den Innerschweizer Film stiess auf eine sehr erfreuliche, stark zunehmende Resonanz.", bilanzieren die VeranstalterInnen.


Bild: Spezialpreis für Peter Freiburghaus - Foto: zVg

Preise zur Stärkung der Filmlandschaft Innerschweiz

"Geleistetes anerkennen, kontinuierliches Schaffen unterstützen, neue Projekte ermöglichen": Mit diesen Zielsetzungen lancierte die Albert Koechlin Stiftung nach der ersten Austragung im Jahr 2017 die zweite Ausgabe zum Innerschweizer Filmpreis. Am Samstagabend wurden in Luzern vor 240 geladenen Gästen aus Kultur, Behörden und Medien die Preise für die überzeugendsten Produktionen aus den Jahren 2017 und 2018 überreicht sowie die Preissummen bekannt gegeben. Die Gesamtpreissumme beträgt CHF 540'000.--.

In seiner Begrüssungsansprache betonte der Stiftungsratspräsident der Albert Koechlin Stiftung, Peter Kasper, wie schwierig die Rahmenbedingungen für Filmschaffende in der Innerschweiz anerkanntermassen sind. "Im Sinne ihres Engagements für die Innerschweizer Kultur hat sich die Albert Koechlin Stiftung daher entschieden, die Filmlandschaft Innerschweiz mit zwei Preisausschreibungen zu stärken. Die beiden Wettbewerbe zum Innerschweizer Filmpreis und zum Innerschweizer Nachwuchs- Kurzfilmwettbewerb bilden eine Ergänzung zu den Filmförderungs-Zielen der Innerschweizer Kantone."

In seiner Grussbotschaft verdankte Regierungsrat Michael Stähli, Bildungsdirektor des Kantons Schwyz und Präsident der Bildungsdirektoren-Konferenz Zentralschweiz, das Engagement der Albert Koechlin Stiftung. Was die Stärkung der Filmförderung in der Zentralschweiz generell betrifft, sei der Handlungsbedarf erkannt. Es gelte, den begonnenen Prozess weiter zu führen.

Die Aussensicht gab Rachel Schmid, Ko-Geschäftsführerin der Stiftung Weiterbildung Film und Audiovision FOCAL, wieder: "Bei meiner Tätigkeit im Ausland stelle ich immer wieder fest, wie präsent das Innerschweizer Filmschaffen im Ausland und auf internationalen Festivals ist. Es liegt hier ein Potential vor, das durch geeinte Anstrengungen der Region Zentralschweiz noch stark gesteigert werden könnte".

Die Feier


Unter der Moderation von Monika Schärer, Kultur- und Reisemoderatorin aus Zürich, musikalisch umrahmt durch den Luzerner Jazzgitarristen Christy Doran, wurden die 15 Preisträgerinnen und Preisträger gewürdigt. Marianne Schnarwiler, Geschäftsführerin der Albert Koechlin Stiftung, überreichte die persönliche Preistrophäe in der Gestalt einer Art filmischen Diploms, das je nach Standort im Schriftbild den Innerschweizer Filmpreis 2019 oder den Namen der Gewinnerin/des Gewinners zeigt.

Im Namen der unabhängigen Fachjury stellte deren Vorsitzender Christoph Lichtin fest: "Das Innerschweizer Filmschaffen lebt und wird zunehmend wahrgenommen, wie auch die eindrücklichen Kino- und Festivalkarrieren mehrerer Filme zeigen". Man merke deutlich, dass vor Ort mit der Hochschule Luzern - Design & Kunst ein Ausbildungsstandort für Animations- und Dokumentarfilm bestehe, der um künstlerische Autorenschaft bestrebt ist und dass die erfolgreichste Produktionsfirma der Schweiz hier beheimatet ist. Gemäss Lichtin sei die Juryarbeit ausserordentlich spannend und intensiv gewesen und habe viele Entdeckungen und auch eindrückliche Seherlebnisse ermöglicht.

Die 15 Preisträgerinnen und Preisträger und deren Leistungen wurden anschliessend durch die Jurymitglieder einzeln gewürdigt.

Die öffentlichen Aufführungen

Mehrere ausverkaufte Vorstellungen, volle bis gut gefüllte Kinosäle in den Bourbaki Kinos und im Stattkino Luzern mit anschliessenden Filmgesprächen, bewiesen das Interesse am lebendigen regionalen Filmschaffen: gemäss Hochrechnungen werden gegen 1'500 Kinoeintritte und 200 Besucher der von Film Zentralschweiz organisierten Rahmenveranstaltung zu verzeichnen sein. Für Martino Froelicher, Projektleiter der Albert Koechlin Stiftung, ist die zweitägige Veranstaltung auf sehr gutem Weg dazu, zur fixen Grösse im Innerschweizer Kulturleben zu werden. "Film bewegt, emotional und gedanklich. Unser Ziel ist es, dem Innerschweizer Filmschaffen eine erhöhte Aufmerksamkeit zu ermöglichen".

Für Simon Koenig, Geschäftsführer Filmbüro Zentralschweiz, war das Filmpreis-Wochenende ein Erfolg: "Der Innerschweizer Filmpreis der Albert Koechlin Stiftung bietet einen idealen Rahmen, um die Vielfalt und die hohe Qualität des hiesigen Filmschaffens einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren."

Die Rahmenveranstaltung

Im Filmcafé boten über 20 Expertinnen und Experten an sechs verschiedenen Panels, Podien und Filmtalks die Möglichkeit, über die Gegenwart und Zukunft des Innerschweizer Films zu diskutieren und Wissen zu vermitteln. Vom Animations-Ausbildungsplatz über technische Innovationen im Bild- und Tonbereich (Drohnenkameras, Immersive Sound), Begegnungen mit Filmschaffenden und ihren Protagonistinnen bis zur Zukunft der Filmkritik im digitalen Zeitalter wurde das Interesse des Publikums und der Branche geweckt. Ein Podiumsgespräch mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Film zum Stand der Dinge in der regionalen Filmförderung rundete das Angebot ab und gab Einblick in den Stand der Diskussion.

Die Preisvergaben 2019

Preise für Regie und Filmproduktion

  • All Inclusive - Regie: Corina Schwingruber Ilić, Luzern, Dokumentarfilm, 10 Minuten, 2018
  • Coyote - Regie: Lorenz Wunderle, Luzern, Animationsfilm, 10 Minuten, 2018
  • Das Leben vor dem Tod - Koproduktion: Voltafilm, Romana Lanfranconi, Luzern, Dokumentarfilm, 107 Minuten, 2018
  • Di Chli Häx - Produktion: Zodiac Pictures Ltd, Lukas Hobi, Reto Schaerli, Luzern, Spielfilm, 103 Minuten, 2018
  • Die göttliche Ordnung - Produktion: Zodiac Pictures Ltd, Lukas Hobi, Reto Schaerli, Luzern, Spielfilm, 96 Minuten, 2017
  • Die Kinder von Babel - Regie: Lena Mäder, Luzern, Dokumentarfilm, 49 Minuten, Abschlussfilm, 2017
  • Hamama & Caluna - Regie: Andreas Muggli, Luzern, Dokumentarfilm, 23 Minuten, Abschlussfilm, 2018
  • Ins Holz - Produktion: Mythenfilm, Thomas Horat, Schwyz, Dokumentarfilm, 13 Minuten, 2017
  • Köhlernächte - Regie: Robert Müller, Buttisholz, Dokumentarfilm, 93 Minuten, 2017
  • Kuap - Produktion: Trickproduktion, Nils Hedinger, Luzern, Animationsfilm, 7 Minuten, 2018
  • Living Like Heta - Koregie: Isabella Luu, Luzern, Animationsfilm, 6 Minuten, Abschlussfilm, 2017
  • Supersonic Airglow - Koregie: Stefan Davi / Davix, Luzern, Dokumentarfilm, 51 Minuten, 2017

Spezialpreise

Schauspiel

Peter Freiburghaus, Vitznau, im Film Lotto (Regie: Micha Lewinsky, Zürich, Spielfilm, 2017)

Schnitt

Corina Schwingruber Ilić, Luzern, im Film Rewind Forward (Regie: Justin Stoneham, Zürich, Dokumentarfilm, 2017)

Drehbuch

Christina Caruso, Luzern, im Film Rue de Blamage (Regie: Aldo Gugolz, Berlin, Dokumentarfilm, 2017)

Quelle:

http://www.innerschweizerfilmpreis.ch/

Kontakt:

http://www.aks-stiftung.ch/projekt/filmfoerderung/filmpreis

Mehr:

Am Innerschweizer Filmpreis werden 540'000 Franken überreicht

https://www.zentralplus.ch/de/news/aktuell/5589870/Am-Innerschweizer-Filmpreis-werden-540'000-Franken-%C3%BCberreicht.htm

Innerschweizer Filmpreis:
540'000 Franken für regionales Schaffen

Am Samstagabend wurden im Hotel Schweizerhof Luzern die Innerschweizer Filmpreise verliehen. Dies für Filme aus den Jahren 2017 und 2018. Während man die Preisträgerinnen und Preisträger bereits im Vorfeld bekannt gegeben hatte, wurde die Höhe der einzelnen Preise erst an der Verleihung publiziert.

Arno Renggli

https://www.luzernerzeitung.ch/kultur/innerschweizer-filmpreis-540000-franken-fuer-regionales-schaffen-ld.1100783

Preissegen für Innerschweizer Filmschaffende

Mit mehr als einer halben Million Franken fördert die Albert-Koechlin-Stiftung das regionale Filmschaffen. Die fünfzehn Preise wurden in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben.

sda

https://www.nzz.ch/feuilleton/preissegen-fuer-innerschweizer-filmschaffende-ld.1466076?reduced=true

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