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DIE ZEHN GRÖSSTEN SCHWEIZER BIBLIOTHEKEN BIETEN DURCHSCHNITTLICH JE 372'700 E-BOOKS AN

DIE ZEHN GRÖSSTEN SCHWEIZER BIBLIOTHEKEN BIETEN DURCHSCHNITTLICH JE 372'700 E-BOOKS AN

29.07.2018 Das Angebot der zehn grössten Schweizer Bibliotheken ist im Bereich der digitalen Medien 2017 grösser geworden: Die durchschnittliche Zahl der verfügbaren E-Books etwa stieg um 23% auf 372'700 Stück pro Bibliothek. Das ist eines der Ergebnisse der soeben vom Bundesamt für Statistik (BFS) publizierten Bibliothekenstatistik 2017.


Bild: © https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home.html

Bibliotheken spielen für den Erhalt und die Vermittlung von Wissen und Kultur eine zentrale Rolle. Um ihre Tätigkeiten aufzuzeigen, erfasst die Erhebung eBiblio der Schweizerischen Bibliothekenstatistik bei den Schweizer Bibliotheken jedes Jahr Daten zu Angebot, Nutzung, Personal und Finanzen.

Die Erhebung deckt die Bibliotheken der folgenden Kategorien ab:

- Bibliotheken mit nationalem Auftrag
- Universitätsbibliotheken
- Bibliotheksverbunde der Universitäten
- Bibliotheksverbunde der Fachhochschulen
- öffentliche Bibliotheken in den Städten (Gemeinden ab 10'000 Einwohner/innen)
- Bibliotheken der pädagogischen Hochschulen

Die öffentlichen und kombinierten Gemeindebibliotheken (Gemeinde- und Schulbibliotheken) in Gemeinden mit weniger als 10'000 Einwohnerinnen und Einwohnern werden nur in den Partnerkantonen (derzeit 13) systematisch erhoben.

Digitale Medien der Universitätsbibliotheken

Die digitale Entwicklung hat für die Diffusion, Nutzung und Weitergabe des kulturellen Erbes im weiteren Sinn neue Möglichkeiten eröffnet. Die Praxis der Bibliotheken als Institutionen mit dem Auftrag, das kulturelle und wissenschaftliche Erbe zu bewahren und weiterzugeben, hat sich im Zuge der Digitalisierung beim Erwerb und bei der Auswahl von Medien gewandelt. Besonders ausgeprägt verlief diese Entwicklung bei den Universitätsbibliotheken, die die digitale Bereitstellung von Medien anführen.

Innerhalb von etwas mehr als 10 Jahren hat sich der Anteil der Erwerbskosten für elektronische Medien an den gesamten Medienerwerbskosten fast verdreifacht. Zu den elektronischen Medien gehören elektronische Zeitungen und Zeitschriften sowie digitale Einzeldokumente und Datenbanken, die auf einem physischen Datenträger, auf einem lokalen Server oder online abrufbar sind. Während dieser Teil des Medienerwerbsbudgets 2004 noch 21% betrug, stieg er bis 2017 auf 57% der gesamten Medienerwerbskosten.

Die Entwicklung der Erwerbskosten für elektronische Medien unterstreicht die zentrale und wachsende Bedeutung dieser Kategorie von Dokumenten in der Medienerwerbspolitik der Universitätsbibliotheken.

bfs

Mehr:

https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/kultur-medien-informationsgesellschaft-sport/kultur/bibliotheken.html#2108357337

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https://www.swissinfo.ch/ger/viel-mehr-digitale-medien-in-bibliotheken--aber-nur-wenig-nutzer/44284922

 

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