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"CLOSE DISTANCE STATT CULTURAL DISTANCING": PRO HELVETIA WILL NEUE KÜNSTLERISCHE FORMATE UNTERSTÜTZEN

"CLOSE DISTANCE STATT CULTURAL DISTANCING": PRO HELVETIA WILL NEUE KÜNSTLERISCHE FORMATE UNTERSTÜTZEN

07.04.2020 In Reaktion auf die Coronavirus-Pandemie lanciert die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia eine Ausschreibung für neue Formate, die Kunstproduktion und -rezeption trotz eingeschränkter Bewegungs- und Versammlungsfreiheit ermöglichen. Mit der Ausschreibung "Close Distance" will die Stiftung Kulturschaffende und Kulturinstitutionen dazu einladen, das gegenwärtige Lockdown für die Entwicklung neuer, mobilitätsunabhängiger Formate zu nutzen. Diese sollen auch über die Krise hinaus Bestand haben. Die Ausschreibung läuft per sofort und bis auf Weiteres; die Projekte werden mit maximal 50'000 CHF unterstützt.


Illustration: © Mirjana Farkas

Die Coronavirus-Pandemie hat das kulturelle Leben in seinen vielfältigen Formen zum Erliegen gebracht; Theater, Museen, Clubs und Konzerthäuser sind geschlossen, die nationale und internationale Zusammenarbeit zwischen Kulturschaffenden und Kulturinstitutionen ist kaum noch möglich.

Diese aussergewöhnliche und für viele Menschen existenzielle Situation verlangt nach neuen, kreativen Lösungen: Kunst- und Kulturschaffende sollen trotz Mobilitätsbeschränkungen weiter zusammenarbeiten können und ihre Arbeiten sollen trotz Versammlungsverboten ein zahlungswilliges Publikum finden. "Cultural distancing" ist keine Option, deswegen ist die Kultur aufgefordert, mit Distanz innovativ umzugehen.

Aus diesem Grund lanciert die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia per sofort die Ausschreibung "Close Distance". Damit will sie Kulturschaffende und Kulturinstitutionen dazu ermutigen, mobilitätsunabhängige Formen der Zusammenarbeit sowie neue Formen der Öffentlichkeit zu initiieren oder bestehende Formate zu intensivieren - sowohl innerhalb der Schweiz wie auch gemeinsam mit internationalen Partnern.

Von besonderem Interesse sind dabei experimentelle künstlerische Kollaborationen, neue Reflexionsformate, internationale Vernetzungen und Partnerschaften sowie Plattformen.

"Das Lockdown hat insbesondere im digitalen Raum zu zahlreichen spontanen Kulturmanifestationen geführt", sagt Seraina Rohrer, Bereichsleiterin Innovation & Gesellschaft bei Pro Helvetia. "Von der Ausschreibung 'Close Distance' erhoffen wir uns nun neue Formate, die auch über die Corona-Krise hinaus Bestand haben und physische Mobilität nicht mehr zur zwingenden Voraussetzung von Kulturproduktion und -rezeption machen".  

Infos zur Ausschreibung:

Unterstützt werden sowohl digitale wie analoge Projekte in allen von Pro Helvetia unterstützten künstlerischen Bereichen/Disziplinen: Design, Interaktive Medien, Literatur, Musik, Visuelle Künste, Tanz und Theater sowie Interdisziplinäres. Die Vorhaben müssen einen Bezug zur Schweiz haben und von gesamtschweizerischem Interesse sein, die maximale Unterstützung pro Projekt beträgt 50'000 Franken. Pro Helvetia prüft die Gesuche laufend und entscheidet innerhalb von drei Wochen, welche Projekte unterstützt werden.

ph

Mehr:

https://prohelvetia.ch/de/2020/04/ausschreibung-close-distance-coronavirus/?utm_medium=email&utm_campaign=MM

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