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FÖRDERPREIS DER ST.GALLISCHEN KULTURSTIFTUNG FÜR TILL OSTENDARP

FÖRDERPREIS DER ST.GALLISCHEN KULTURSTIFTUNG FÜR TILL OSTENDARP

03.04.2018 Am Freitag, 4. Mai 2018, verleiht die St.Gallische Kulturstiftung im Konzertlokal Krempel in Buchs einen Förderpreis in der Höhe von 10'000 Franken an den jungen Wattwiler Musiker Till Ostendarp. Zwei Anerkennungspreise von je 15'000 Franken gehen an die St.Galler Künstlerin Anita Zimmermann sowie an die Buchser Lyrikerin Elsbeth Maag.


Bild: © https://www.facebook.com/tillmannostendarp/about?lst=100008898093556%3A100015368802792%3A1522793397

Der 25jährige Wattwiler Till Ostendarp ist Posaunist mit Jazzschul-Diplom, Schlagzeuger, Bandleader, Texter, Komponist, Dirigent, DJ. Ein musikalisches Multitalent, wie sein Vater Hermann Ostendarp, Violinist sowie Gründer und langjähriger Leiter des Jugendorchesters il mosaico. Dort spielte Till Ostendarp während seiner Schulzeit an der Kantonsschule mit, er gründete aber bald sein eigenes Orchester: Sein ureigenes musikalisches Kind heisst Pirmin Baumgartner Orchester. Es setzt sich zusammen aus Jugendfreunden und ist eine Akustik-Elektro-Punk-Pop-Jazz-Band - eine Allround-Packung, für die der junge Wattwiler jede Note zu Hause am Computer komponiert. Schweizweite Auftritte festigten ihren Ruf als musikalisch innovative, energiegeladene Band.

Mit Songs wie «Mut zur Hässlichkeit» oder «Ihr Trottel legt Feuer gegen Feuer aus» zeigt Till Ostendarp Sinn für sarkastische Zeitanalysen und freche Polittexte.

Derzeit ist er als musikalischer Partner des Zürcher Songwriters Julian Pollina alias Faber auf Dauer-Tournee in ausverkauften Clubs im ganzen deutschsprachigen Raum.

Der Förderpreis der St.Gallischen Kulturstiftung belohnt den jungen Musiker für sein breites musikalisches Schaffen und soll Ansporn sein für weitere Projekte.

Eigene und lancierte Kunstprojekte

Die Künstlerin Anita Zimmermann, 1956 in Schaffhausen geboren und seit 1979 wohnhaft in der Stadt St.Gallen, wird mit einem Anerkennungspreis gewürdigt, einerseits für ihr eigenes Kunstschaffen, andererseits für die zahlreichen Kulturprojekte, die sie lanciert hat.

Im Zentrum ihres künstlerischen Schaffens steht die Zeichnung, deren Grenzen sie immer wieder in verschiedene Richtungen zu erweitern sucht, beispielsweise in raumgreifenden Installationen während der Städtischen Ausstellung im Architektur Forum 2016. Vor vier Jahren kreierte sie als Kunst-am-Bau-Projekt für die Kinder vom St.Galler Schulhaus Gerhalden das Spiel- und Arbeitsbuch Wenn Schnecken hüpfen könnten zum Selbergestalten.

Neben ihrem eigenen künstlerischen Schaffen hat Anita Zimmermann eine besondere Leidenschaft für die Organisation ganz besonderer Kunstprojekte entwickelt. So war sie 2007 zusammen mit Marianne Rinderknecht Initiantin des mittlerweile alle drei Jahre stattfindenden *5ünfstern - offene Ateliers in der Ostschweiz. Und im letzten Sommer organisierte sie unter ihrem Pseudonym Leila Bock bereits den zweiten Geilen Block, diesmal im ehemaligen Cornelia-Versandhaus in Trogen: eine Ausstellung mit 30 Künstlern/innen aus dem In- und Ausland, begleitet von einem vielfältigen und gut besuchten Rahmenprogramm.

So vermag es die Künstlerin immer wieder, Kulturschaffende aus verschiedenen Sparten und Regionen in aussergewöhnlicher Weise zusammenzuführen und einem vielfältigen, auch jungen Publikum die Kunst näher zu bringen.

Lyrik - für sich allein oder vernetzt mit andern Sparten

Die Lyrik von Elsbeth Maag berührt und regt an, spiegelt zart ihre unmittelbare Umgebung - und wirkt trotzdem kräftig und weit über die Grenzen des st.gallischen Rheintals hinaus. Ob Werdenberger Mundart oder Hochdeutsch, in beidem werden die Worte mit derselben präzisen Waage abgewogen.

Die Zusammenarbeit mit anderen Kunstschaffenden ist für sie sowohl Bedürfnis als auch die natürlichste Sache der Welt. Die Verbindung ihrer Texte mit Musik, Malerei, Theater, Fotografie, Kulinarik oder Architektur gelingt scheinbar mühelos: In «Novembrig» verschmelzen ihre Gedichtzyklen über Leben und Tod mit der Musik des Komponisten Peter Roth. Zusammen mit Josef Ebnöthers Gemälden und Lithografien ergeben ihre Texte ein grösseres Ganzes, und wenn Köche nach ihren Gedichten kochten, schmeckte man verzückt dem Geschmack der Worte nach.

«Auch in der Heimat kann man intensiv leben», sagt die 1944 in Buchs geborene Elsbeth Maag. Und dafür, dass es sich auch kulturell gut leben lässt, hat sie jahrelang als Mitorganisatorin des Kultursommers Buchs gleich selber gesorgt und die Region Werdenberg um Lesungen, Ausstellungen und Konzerte bereichert.

Für ihr energiegeladenes, lustvolles und stetes künstlerisches und kulturelles Wirken verleiht die St.Gallische Kulturstiftung Elsbeth Maag einen Anerkennungspreis.

St.Gallische Kulturstiftung

Die St.Gallische Kulturstiftung zeichnet mit der Vergabe von Förder-, Anerkennungs- und Kulturpreisen besondere Leistungen aus. Dabei legt der Stiftungsrat Wert auf die Berücksichtigung verschiedener Regionen und Themen. Das Spektrum reicht vom Brauchtum bis zur Wissenschaft, von der bildenden Kunst bis zum Naturschutz. Neben diesen jährlich vergebenen Preisen wird alle drei Jahre der «Grosse Kulturpreis der St.Gallischen Kulturstiftung» verliehen.

sg

Kontakt:

https://www.sg.ch/news/1/2018/04/drei-kunstschaffende-aus-drei-sparten.html

 

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