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INLÄNDERVORRANG AUCH AUF BÜHNE UND LEINWAND

INLÄNDERVORRANG AUCH AUF BÜHNE UND LEINWAND

30.05.2018 "Schweizer Kulturschaffende sind empört", schreibt Fiona Endres auf "srf.ch" zu ihrem Beitrag "Künstler vs. Politiker" in der heutigen "Rundschau" von Schweizer Fernsehen SRF 1. Der sogenannte Inländervorrang wird ab 1. Juli 2018 auch für Schauspieler gelten. Theaterregisseure und Filmproduzenten werden zuallererst arbeitslose, inländische Schauspieler berücksichtigen müssen. Die Branche protestiert und fordert den Bund auf, die SchauspielerInnen aus der Inländervorrang-Liste zu streichen. Schauspielerei sei Kunst und kein Arbeitslosenprogramm.


Das Seco veröffentlichte im April die Liste der meldepflichtigen Berufe. Diese wurde letzte Woche vom Bundesrat bestätigt. Darunter sind zum Beispiel Betonbohrer, Event-Manager oder Fabrikarbeiter. Doch auch für Berufe, die ein künstlerisches Talent erfordern, gilt der Inländervorrang. Das Staatssekretariat teilt auf Anfrage mit, es sei bewusst "ein einheitliches, objektives und für alle nachvollziehbares Vorgehen" bei der Bestimmung der meldepflichtigen Berufe gewählt worden.

Anfang Juli tritt der sogenannte Inländervorrang in Kraft. Neu müssen Stellen erst den Arbeitsvermittlungszentren (RAV) gemeldet werden, bevor sie ausgeschrieben werden dürfen. Damit erhalten inländische Arbeitskräfte einen Vorsprung gegenüber Ausländern. Betroffen sind Berufe mit mindestens acht Prozent Arbeitslosigkeit. Darunter fallen auch die Schauspieler - 12,8 Prozent von ihnen sind als arbeitslos gemeldet.

Quelle / Mehr:

https://www.srf.ch/news/schweiz/inlaendervorrang-im-kino-schauspieler-gegen-politiker-wenn-der-staat-die-rollen-besetzt

Zum "Rundschau"-Beitrag:

https://www.srf.ch/play/tv/rundschau/video/kuenstler-gegen-politiker-schauspieler-empoert-ueber-inlaendervorrang?id=912f3216-6f67-4223-a81d-6b37c7b209e4&startTime=2.357395&station=69e8ac16-4327-4af4-b873-fd5cd6e895a7

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