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THEATERSCHAFFENDE SCHWEIZ ZU DEN AUSWIRKUNGEN VON VERANSTALTUNGSAUSFÄLLEN AUF DIE PROFESSIONELLE FREIE THEATERSZENE

THEATERSCHAFFENDE SCHWEIZ ZU DEN AUSWIRKUNGEN VON VERANSTALTUNGSAUSFÄLLEN AUF DIE PROFESSIONELLE FREIE THEATERSZENE

05.03.2020 Der Berufsverband t. Theaterschaffende Schweiz vertritt die Interessen von rund 1'750 Akteurinnen und Akteuren aus der professionellen freien Theaterszene. Aus gegebenem Anlass nimmt t. Stellung zu den von Bund und Kantonen getroffenen Massnahmen in Sachen Coronavirus und den Auswirkungen auf den Sektor.


Der Berufsverband t. Theaterschaffende Schweiz schreibt:

"Die von Bund und Kanton getroffenen Massnahmen bedeuten für viele Akteurinnen und Akteure der freien Theaterszene einen grossen ökonomischen Einschnitt. Zahlreiche der bis zum 15. März geplanten Veranstaltungen werden nicht stattfinden können. Mehren sich die Virusansteckungen, ist davon auszugehen, dass das Verbot verlängert und/oder strengere Restriktionen eingeführt werden.

Gerade in der freien Szene sind die Budgets und finanziellen Mittel von Veranstaltenden und Produzierenden knapp bemessen. Veranstaltungsausfälle - auch nur für zwei Wochen - fallen bereits stark ins Gewicht. Für auftretende Künstlerinnen und Künstler sind Gagenausfälle folgenschwer. Sie sind oftmals freischaffend tätig, besitzen meistens wenig finanziellen Spielraum und haben diese Einnahmen fest budgetiert.

Abgesagte Veranstaltungen bedeuten auch für die Personen abseits des Rampenlichts, die für Technik, Bühnenbild oder Kostümbild verantwortlich sind, grosse Einbussen.

Zu finanziellem Schaden kommen überdies die vermittelnden Agenturen. Insgesamt ist festzuhalten, dass sich die Veranstaltungsausfälle für alle Bereiche und Berufe der professionellen freien Szene negativ auswirken und Existenzen bedrohen.

Offenbar ist die aktuelle Situation auch in juristischer Hinsicht eine besondere Herausforderung. Wir klären derzeit in Zusammenarbeit mit Suisseculture und anderen Kulturverbänden die rechtlichen Konsequenzen ab, die sich für unsere Mitglieder durch die Veranstaltungsausfälle aufgrund der Corona-Massnahmen ergeben.

Die Landesregierung hat sich zu einem radikalen Schritt bei der Bekämpfung des Coronavirus entschieden. Damit hat sie Verantwortungsbewusstsein gezeigt. Für den Berufsverband t. Theaterschaffende Schweiz und die von ihm vertretenen 1'750 Mitgliedern ist es jedoch wichtig, dass der Bundesrat auch Verantwortung bei der Abmilderung und Kompensation des finanziellen Schadens übernimmt und dabei die freien Theaterschaffenden und alle weiteren Akteurinnen und Akteure der Szene berücksichtigt.

Wir rufen die freie Theaterszene auf, die Petition für Kompensationszahlungen zu unterstützen: https://tinyurl.com/uc8dhkq

"

Kontakt:

https://www.tpunkt.ch/

Auf www.ch-cultura.ch u.a. erschienen:

http://www.buero-dlb.ch/de/archiv/kulturfoerderung-kulturvermittlung-kultur-und-medienpolitik/kulturelle-veranstaltungen-absagen-befuerchtungen-forderungen-initiativen

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