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Daniel Leutenegger, Bulliard 95, CH-1792 Cordast, Tel +41 (0)26 684 16 45 (nachmittags), Fax +41 (0)26 684 36 45, www.buero-dlb.ch

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THEMA: "LITERALITÄT IM KONTEXT VON FLUCHT UND FREMDSEIN"

THEMA: "LITERALITÄT IM KONTEXT VON FLUCHT UND FREMDSEIN"

04.07.2018 "leseforum.ch", die Online-Plattform für Literalität, präsentiert die Ausgabe Nr. 2/2018 ihrer thematischen Textsammlungen.


Bild: © http://leseforum.ch/myUploadData/files/LF_LeporelloD_LowRes.pdf

Literalität (Lese-/Schreibfähigkeit und Mediennutzung) ist untrennbar mit den jeweils eigenen Lebenswelten verwoben und von deren sozialen und kulturellen Bedingungen geprägt. Menschen auf der Flucht lassen die ihnen vertrauten Lebenswelten hinter sich und müssen sich in der Fremde zurechtfinden - zunächst, ohne über das in der Aufnahmegesellschaft gültige soziale, kulturelle und meist auch wirtschaftliche Kapital zu verfügen. Literalität kann als Ressource eine wichtige Rolle spielen, um sich der eigenen Identität zu versichern, mit der Her­kunftsgesellschaft in Kontakt zu bleiben, in der Aufnahmegesellschaft Anschluss zu finden und deren kulturelle Praktiken zu erwerben.

Die Nummer 2/2018 von leseforum.ch beleuchtet Literalität und Fremdsein aus verschiedenen Perspektiven:

Der Autor Usama Al Shamani berichtet von seinen Kindheitserfahrungen als junger Schüler und Leser in der irakischen Diktatur.

In den wissenschaftlichen Fokusbeiträgen wird der Umgang mit Flucht und Mehrsprachigkeit in der Kinder- und Jugendliteratur (Rösch, Nagy), in der Schule (Naujok, Melo-Pfeifer & Helmchen, Schmidt & Fay) und in der Erwachsenenbildung (Canut & Del Olmo, Leclère & Le Ferrec) untersucht.

Die praxisbezogenen Fokusbeiträge beschreiben ein Selbsthilfeprojekt von Geflüchteten in Genf (Cuentas & Deschoux), die Angebote der interkulturellen Bibliotheken (Salzmann, Baetcke, Cutruzzola), die Vorbereitung von Lehrpersonen auf die Unterstützung von geflüchteten Kindern (Inckenmann & Lautenschlager) sowie die Konzeption und Erprobung einer Deutschlern-App für Menschen auf der Flucht (Grassmann & Leutwiler).

Weitere Beiträge zur gemeinsamen Leseförderung in Schule und Familie (Zurbriggen), zu literalen Praktiken in Burkina Faso (Leopoldoff & Aeby) und zu immersivem Fremdsprachenunterricht und Lesefähigkeiten (Jenny) vervollständigen diese Nummer.

cp

Mehr / Kontakt:

https://www.leseforum.ch/

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