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"ARBEIT. FOTOGRAFIEN VON 1860 BIS HEUTE"

"ARBEIT. FOTOGRAFIEN VON 1860 BIS HEUTE"

29.03.2017 Fotoausstellung zum Thema Arbeit im Schweizerischen Nationalmuseum – Château de Prangins, bis am 15. Oktober 2017


Bild: Die erste Schuhmacherin der Schweiz, 1944, Lachen (SZ), Foto: PDL. © Schweizerisches Nationalmuseum

Vom Milchmann über die Spinnerin bis zum hypermodernen Googlebüro: Die Lohnarbeit hat sich in den zurückliegenden 150 Jahren enorm verändert. Die Ausstellung schildert diese faszinierende Entwicklung und zeigt anhand einer grossen Auswahl von Bildern aus der reichen Sammlung des Schweizerischen Nationalmuseums, wie unterschiedlich die FotografInnen - Pioniere, Amateure, Berufsfotografen, Fotoreporter und auch Künstler - das Thema behandelten.

Die Fotografie, deren Geschichte Seite an Seite zur industriellen und später zur digitalen Revolution verläuft, dokumentiert die Veränderungen im Arbeitsleben in vielgestaltiger Weise.

Eine Auswahl bisher kaum veröffentlichter Bilder veranschaulicht, wie Berufe entstanden und verschwunden sind, wie die Fabrik die Werkstatt verdrängt und wie später das Büro die Fabrik ablöst.

Die Fotos zeugen auch von der Entwicklung des Handwerkers zum Angestellten, davon, wie das Geschlecht die Arbeit bis heute definiert, oder von der Auflösung der Grenzen zwischen Freizeit und Arbeitszeit.

Auch die Praxis der Fotografie hat sich verändert, was sich etwa in der Wahl der Sujets, in der Art der Darstellung und im allgegenwärtigen Gebrauch des Mediums im digitalen Zeitalter zeigt.

In einer Szenografie, die von der Welt der Baustellen und der Fabrik inspiriert ist, beginnt die Ausstellung mit einer Chronologie grossformatiger Bilder, die die Umwälzungen in der Arbeitswelt nachzeichnen.

Als thematische Schwerpunkte wurden die Berufsbildung, die Arbeiterbewegung, die Arbeit in Kriegszeiten, die Arbeitsmigration und die Stellung von Frauen und Männern im Arbeitsprozess ausgewählt.

In einem nächsten Teil geht es einerseits um verschwundene Berufe, und andererseits wird als Gegenstück dazu mit Hilfe eines interaktiven Bildschirms gezeigt, wie die Fotografien erhalten werden können.

Gebührenden Raum erhalten Originale aus den Anfängen der Fotografie, erste 3D-Bilder und Postkarten, auf denen traditionelle oder Modernität ausstrahlende Berufe verewigt sind.

Fotoreportagen, die in den 1940er- und 1950er-Jahren sehr beliebt waren, werden auf Grossbildschirme projiziert.

Die Ausstellung wird mit dem kritischen und künstlerischen Blick von zeitgenössischen Fotografen abgerundet.

Aktivitäten rund um die Ausstellung

Arbeit betrifft uns alle, aber welches Bild machen wir uns davon? Während der Dauer der Ausstellung bieten mehrere Veranstaltungen die Gelegenheit, sich mit dieser Frage auseinanderzusetzen.

Die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Gland stellen ihre ganz eigene Sicht auf die Bilder vor.

Ein Open-Air-Kino, das zusammen mit dem Festival «Visions du Réel - Nyon» organisiert wurde, zeigt im Schlosshof an drei Abenden im Juli Filme, die einen Bezug zum Thema Arbeit haben (06.07. - 08.07.).

Während der ganzen Dauer der Ausstellung laden öffentliche Führungen durch die Ausstellung an jedem ersten Sonntag im Monat und an zwei Donnerstagen im Sommer zu einem Austausch ein.

Man kann die Ausstellung auch an einem der Thementage mit Gratiseintritt alleine erkunden. (01.08. / 09.09. / 10.09. / 24.09.).

Auf Anfrage bietet das Museum schliesslich Führungen für Gruppen auf Deutsch, Französisch, Englisch oder Italienisch an sowie einen Workshop für ein junges Publikum (6 bis 13 Jahre) zur Geschichte und zu den verschiedenen Techniken der Fotografie.

Weitere Informationen und Reservierung:

www.letravail.chateaudeprangins.ch

Publikation zur Ausstellung

Zur Ausstellung erscheint eine reich bebilderte Publikation im Limmat Verlag.
17 Beiträge und rund 200 Fotografien geben Einblicke in die Geschichte der Arbeit und ihrer fotografischen Dokumentation der letzten über 150 Jahre.

slm

Kontakt:

https://www.nationalmuseum.ch/d/prangins/Ausstellungen.php

 

 

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