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"BRUNO RITTER - TAGWERK - FACCENDE QUOTIDIANE"

"BRUNO RITTER - TAGWERK - FACCENDE QUOTIDIANE"

22.08.2020 Ausstellung im Museo Ciäsa Granda, Stampa, Bregaglia


Bild: © Bruno Ritter, Bergsturz Piuro, 2015, https://www.brunoritter.ch/

Mehr als 130 Werke auf Papier, in Tempera, Aquarell und mit Stiften sowie auch Druckgrafik und illustrierte Bücher: Diese umfassende Ausstellung, verteilt über vier Räume, erlaubt den einzigartigen Einblick in das Schaffen von Meister Bruno Ritter und zeigt die Breite seines Könnens anhand von Werken, geschaffen in den vergangenen 40 Jahren. Aus Anlass dieser Ausstellung wurde ein Film über Bruno Ritter produziert.

Bruno Ritter selbst sagt zu dieser Ausstellung: "Es sind die Momente, die mich motivieren. Ich sehe und ich zeichne sie. Manchmal als Erzählung, manchmal zum Abtasten, oft weil es sein muss. Aufzählungen, Nach-Vollziehungen, Behauptungen und Situationen, die mir den Stift, den Pinsel in die Hand drücken. Begegnungen, Erlebnisse in der Natur, im Alltag, draussen und drinnen, immer am Abgrund, am Rand, szenisch, fragil bis aufdringlich, gerahmt und abgerissen. Alltag eben: Tagwerk."

"Am Anfang meiner Arbeit stand die Zeichnung", erklärte der aus Schaffhausen stammende Künstler mit Jahrgang 1951 im Gespräch. Nach dem Diplom für das höhere Lehramt im Zeichnen der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) war er Dozent an verschiedenen Schulen. Von 1978 bis 1982 hatte er ein Atelier für Druckgrafik in Schaffhausen, dann wanderte er ins italienische Chiavenna aus. Inzwischen lebt er seit mehr als 30 Jahren im Bergell, hat aber immer noch sein Atelier in Chiavenna, im dortigen Castello dei Conti Balbiani.

Viele von Ritters subtilen Zeichnungen haben das Tal zum Thema. Er setzt sich auf beklemmende Weise mit den Hinrichtungen am Galgen von Vicosoprano auseinander und macht in grosser Intensität klar, wie nah die Menschheit immer wieder solchen Grausamkeiten ist und die fast tägliche Berichterstattung darüber mehr oder minder hinnimmt.

In der Landschaft - insbesondere in einem riesigen Stein, "Il Macigno", nahe seinem Haus in Borgonovo - entdeckt der Künstler Mystik, Leben, Geschichten und immer wieder das Risiko des Abstürzens. Ritters Zeichnungen sind barock, voller Dramatik, bilden Leiden und Emotion ab, wühlen auf und erden gleichzeitig. Sie fordern die Auseinandersetzung, das intensive Betrachten und Darauf-Einlassen. Es sind Arbeiten, die berühren - etwas, das dem Künstler sehr wichtig ist. "Zeichnungen sind für mich wie handgeschriebene Briefe", verdeutlicht Ritter, "ich muss tiefschürfend arbeiten, nichts darf oberflächlich sein." (Marina U. Fuchs, anlässlich der Ausstellung 2017 im Museum Ciäsa Granda in Stampa).

Neu hinzu gekommen sind zahlreiche Darstellungen des Bergsturzes vom Cengalo, wie auch von dessen Folgen.

cp

Video:

https://www.brunoritter.ch/film_2/

"Werner Schmidt: Bergell vis-à-vis - Alberto Giacometti in memoriam"

Gleichzeitig sind in der Ciäsa Granda 30 Steindrucke und 5 Originalzeichnungen von Werner Schmidt zu sehen.

Kontakt:

https://ciaesagranda.ch/de/

https://www.brunoritter.ch/

#CiäsaGranda #MuseoBregaglia #BrunoRitter #WernerSchmidt #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

bruno ritter

Bild: © Bruno Ritter, Sara, 2015, https://www.brunoritter.ch/

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