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"ERLEUCHTET - DIE WELT DER BUDDHAS"

"ERLEUCHTET - DIE WELT DER BUDDHAS"

19.11.2020 Ausstellung im Museum der Kulturen Basel, vom 20. November 2020 bis am 23. Januar 2021


Bild: Buddha Shakyamuni nach einem Vorbild im Haupttempel von Lhasa, Tibet, 16. Jh.

Ein Buddha ist unverkennbar. Doch es gibt nicht nur einen. Die Ausstellung "Erleuchtet - Die Welt der Buddhas" im Museum der Kulturen Basel zeigt die Vielfalt des Buddhismus und präsentiert Objekte, die für die buddhistische Praxis bedeutsam sind.

Rund 380 Millionen Buddhistinnen und Buddhisten gibt es weltweit. Meditation und Achtsamkeitsübungen werden global praktiziert und haben auch die digitale Welt erreicht. Buddhas sitzen in Wohnzimmern, Gärten, Läden und Wellnessoasen.

Die Ausstellung "Erleuchtet - Die Welt der Buddhas" nimmt diese Popularität des Buddhismus auf und lädt ein, Buddha und seine Lehre kennenzulernen. Wie der Titel und die rund 280 präsentierten Objekte besagen: Es gibt nicht nur den einen Buddha, und viele Wege führen zur Erleuchtung. Der Buddhismus hat eine mehr als 2000jährige Geschichte. Dabei vermochte er, sich immer wieder aufs Neue an regionale Gegebenheiten anzupassen.

Zu sehen sind ausgesuchte Skulpturen und Bildnisse der Museumssammlung, die für die buddhistische Praxis wichtig sind. Darunter befinden sich viele Exponate aus der bekannten Tibet-Sammlung von Gerd-Wolfgang Essen.

Die Ausstellung bietet einzigartige Begegnungen mit mehr als 50 Buddhas - in meditativer Atmosphäre. Sie ermöglicht den Besucherinnen und Besuchern, verschiedene Strömungen des Buddhismus kennenzulernen, ihr Wissen zu erweitern und Neues zu entdecken.

Die Drei Juwelen

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Drei Juwelen des Buddhismus: Buddha, seine Lehre und die Gemeinschaft. Buddha ist Thema der grössten Station. Sie zeigt nicht nur Darstellungen des historischen Buddha Shakyamuni, sondern Buddha-Bildnisse aus verschiedenen Ländern Asiens, die belegen, wie der Buddhismus sich im Zuge seiner Verbreitung an lokale Ideen und Konzepte angepasst hat. 

Ein Highlight ist ein monumentaler Buddha aus Japan. Kuratorin Stephanie Lovász mag besonders einen 8 cm kleinen, stehenden Buddha aus dem 7. Jahrhundert aus Kaschmir: "Er hat eine ungemein positive Ausstrahlung und wirkt so nah und lebendig."

Auch der Lehre und der Gemeinschaft ist je eine Station gewidmet. Seit dem ersten Jahrhundert wurde die buddhistische Lehre, Dharma, verschriftlicht. Manuskripte zeigen Werke aus unterschiedlichen Regionen Asiens. Wichtig hier sind die Lehrerinnen und Lehrer, denn sie begleiten die Praktizierenden auf dem Weg zur Erleuchtung. Die Gemeinschaft, Sangha, trägt und verbreitet die buddhistische Lehre. Deshalb präsentiert die Ausstellung hier Gegenstände der religiösen Praxis. Diese reichen vom Reisealtar und Gebetszylinder bis zu Ritualgeräten und Opfergaben.

Eine weitere Station beschäftigt sich mit Bodhisattvas und Bodhisattvis. Sie sind mitfühlende Wesen, die auf ihre eigene Befreiung verzichten, um Anderen auf dem Weg zur Erleuchtung zu helfen. Wie zum Beispiel der 14. Dalai Lama, der eine Verkörperung des Bodhisattva Avalokiteshvara ist. 

Religion und Politik

Die Verschränkung von Religion und Politik ist ein weiteres spannendes Thema der Ausstellung. Sie zeigt sich bereits beim historischen Buddha: Er war ein Fürstensohn, der die Nachfolge des Vaters hätte antreten sollen. Er entschied sich jedoch für die spirituelle Suche und verwirklichte Erleuchtung. Zeitgenössische Kunstschaffende reflektieren die Verbindung von Religion und Politik in ihren Werken kritisch und stellen überlieferte Hierarchien und Machtverhältnisse in Frage.

Zum Schluss folgen die Besucherinnen und Besucher einer Pilgerreise rund um die japanische Insel Shikoku und können die Zen-Praxis der Sitzmeditation ausprobieren.

mkb

Kontakt:

https://erleuchtet.mkb.ch/

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