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"FLURIN BISIG. AM SAUM DES SINNES"

"FLURIN BISIG. AM SAUM DES SINNES"

27.03.2019 Ausstellung im Bündner Kunstmuseum Chur, bis am 18. August 2019


Bild: Ausstellungsansicht Flurin Bisig, im Vordergrund Master and Everyone, http://www.buendner-kunstmuseum.ch/de/ausstellungen/aktuell/Seiten/Flurin%20Bisig.%20Am%20Saum%20des%20Sinnes.aspx

Für das Labor im Bündner Kunstmuseum (einem Raum für zeitgenössische Kunst und experimentelle Formen) hat der junge Schweizer Künstler Flurin Bisig Skulpturen aus verschiedenen Materialien geschaffen. Ihnen stellt er seine "Faltungen" aus Papier entgegen.

Flurin Bisig (*1982) lebt und arbeitet zurzeit in Glarus. Nach seinem Studium an der Hochschule für Kunst in Luzern und der Universität der Künste in Berlin war er für längere Zeit in Brüssel.

Abgesehen von seiner Teilnahme an den Jahresausstellungen in Luzern und am Swiss Art Award in Basel ist Bisig als Künstler in der Schweiz bisher kaum in Erscheinung getreten. Das Bündner Kunstmuseum gibt ihm nun die Gelegenheit, sein eigenständiges skulpturales Schaffen einem grösseren Publikum zu zeigen.

Für das Bündner Kunstmuseum hat Flurin Bisig eine neue Werkgruppe erarbeitet. Die eigens für die Ausstellung entstandenen Skulpturen wurden aus Wellblech und Holz gefertigt. Ihnen setzt Flurin Bisig eine Marmorskulptur entgegen. Die unterschiedlichen Materialien setzen verschiedene Arbeitsweisen und dadurch einen anderen Umgang mit Skulptur und Raum voraus. Diese Spannung ist der Ausgangspunkt für die Ausstellung.

Bisig arbeitet ungegenständlich und untersucht, wie Formen entstehen und als Skulpturen unsere Wahrnehmung und unser Empfinden für Raum beeinflussen. Er orientiert sich an den Konstruktivisten, bezieht aber auch viele Einflüsse aus der Kunst der Moderne und aus der Architektur mit ein.

Neben den bildhauerischen Arbeiten hat Flurin Bisig über viele Jahre hinweg einen Werkkomplex von farbigen Papierarbeiten entwickelt, die er Faltungen nennt. Die zeichnerisch anmutenden und meist gerahmt gezeigten Serien sind eine Überführung des skulpturalen Denkens in eine zweidimensionale Form. Sie erlauben es dem Künstler, seine Ideen auch mit geringen Mitteln fortlaufend weiterzuentwickeln; sie sind zu einem wichtigen und eigenständigen Teil seines Schaffens geworden. Im Bündner Kunstmuseum zeigt Flurin Bisig beides zusammen in einer auf den Ausstellungsraum bezogenen Präsentation.

bkm

Kontakt:

http://www.buendner-kunstmuseum.ch/de/ausstellungen/aktuell/Seiten/Flurin%20Bisig.%20Am%20Saum%20des%20Sinnes.aspx

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