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"GERHARD VON GRAEVENITZ – EINE RETROSPEKTIVE"

"GERHARD VON GRAEVENITZ – EINE RETROSPEKTIVE"

10.02.2018 Ausstellung im Museum Haus Konstruktiv, Zürich, bis am 6. Mai 2018


Bild: Gerhard von Graevenitz in der Giorgio Marconi Galerie in Mailand, ca. 1973. Foto: Ugo Mulas. © 2018, ProLitteris, Zürich; Gerhard von Graevenitz Estate

Das Museum Haus Konstruktiv würdigt den deutschen Künstler Gerhard von Graevenitz (1934-1983) mit einer Retrospektive. Spätestens seit den frühen 1960er-Jahren hat sein Wirken der kinetischen Kunst, Op-Art und beginnenden Computerkunst wichtige Impulse gegeben und die internationale Vernetzung der konstruktiv-konkreten Bewegung befördert.

Als Mitherausgeber der Zeitschrift "nota", Betreiber der gleichnamigen Galerie in München und Mitbegründer der internationalen Künstlerbewegung Nouvelle Tendance (1961) trat von Graevenitz für eine Kunst ein, die jenseits von Illusionismus die Wahrnehmung des Betrachters herausfordert und auf subtile Weise das Sehen selbst in den Fokus rückt.

Die Ausstellung wurde mit grosszügigen Leihgaben aus dem Nachlass sowie mit Werken aus dem In- und Ausland realisiert und vereint sämtliche Schaffensphasen des Künstlers.

Mehr als 20 Jahre sind vergangen, seit Arbeiten von Gerhard von Graevenitz zum letzten Mal in einer institutionellen Einzelausstellung einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden. Das Museum Haus Konstruktiv bietet nun die Möglichkeit, das Werk dieses Künstlers, der 1983 bei einem Flugzeugabsturz in der Nähe von Interlaken viel zu früh ums Leben kam, in einer weitgehend chronologisch angelegten Retrospektive wiederzuentdecken; von frühen Materialarbeiten über die sogenannten Weissen Strukturen bis hin zu den Kinetischen Objekten, die eine Fülle flüchtiger Bildkonstellationen erzeugen.

Auf zwei Stockwerken wird ein vertiefter Einblick in die Werkkonzeptionen von Gerhard von Graevenitz gewährt, der sich unter Einbeziehung von Zufall, Bewegung und Licht intensiv mit Fragen der Struktur, Reihung und Progression befasste und nicht zuletzt durch die systematische Weiterentwicklung seiner Bild- und Objektideen ein Œuvre hervorbrachte, das luzide und logisch ist und zugleich Nuancen stiller Poesie enthält.

hkz

Kontakt:

http://hauskonstruktiv.ch/deCH/ausstellungen/aktuell/gerhard-von-graevenitz.htm

 

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