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LEIDENSCHAFT, SCHÖNHEIT UND HANDWERK: ERÖFFNUNG DES SCHWEIZER STRAHLER-MUSEUMS

LEIDENSCHAFT, SCHÖNHEIT UND HANDWERK: ERÖFFNUNG DES SCHWEIZER STRAHLER-MUSEUMS

31.08.2018 In der alten Kriegsfestung von Naters ist in den letzten Jahren ein Museum aufgebaut worden, das ganz dem uralten Handwerk des Kristallsuchens in den Schweizer Bergen gewidmet ist: der Leidenschaft des Strahlens. Am 31. August 2018 wird es eröffnet. Am Samstag, den 1. September 2018, ist Tag der offenen Tür. Da kann es am Nachmittag ab 14.00 Uhr erstmals besucht werden.


Bild: © www.kristallsucher.ch

Das Museum ist das Werk der Oberwalliser Strahler und Mineralienfreunde. Während Jahren haben sie Geld und Material für dieses Projekt zusammengetragen. Mit der Gestalterfirma Hof3 aus Trubschachen zusammen haben die Oberwalliser ein Museum geschaffen, in dem die Mineralien als Gegenstände der Sehnsucht zwar überall gegenwärtig sind. Gezeigt aber werden nicht primär die Mineralien, sondern das Wissen, das Handwerk und die Leidenschaft, die zu den Kristallen führen. "In dieser Art hebt sich das Museum in Naters ab von den anderen Mineralienmuseen und ist damit einzigartig in der Schweiz", wie die Initianten schreiben.

Das Museum nimmt die BesucherInnen sozusagen mit auf eine Strahlertour. Mit den Augen des Strahlers können sie die Landschaft sehen, die Felsen, die Anzeichen einer Kluft etc. Sie können teilhaben an der Freude, wenn die Kluft offen ist, wenn die ersten Kristalle herausgeholt werden können. Sie bekommen Einblick in das Wissen der Strahler um die Welt der Mineralien und Gesteine: wie sie entstanden sind, nach welchen Gesetzen sie aufgebaut sind, nach welchen Spuren dieser Prozesse der Strahler im Fels Ausschau hält.

Das Museum zeigt den ganzen Zyklus des Strahlens vom morgendlichen Aufbruch über das Suchen, das Arbeiten, das Finden, das Schützen und Waschen der Schätze bis hin zum Aufbewahren in der heimischen Vitrine.

Die Oberwalliser Strahler haben dieses Museum gezielt in der alten Kriegsfestung von Naters aufgebaut. Die Festung ist tief in den Fels gebaut, in den Fels der ja auch die Heimat der Mineralien ist. Zudem existieren in dieser Festung bereits zwei Museen: jenes über die päpstliche Schweizer Garde und jenes über die Festung selbst. Mit dem Strahlermuseum befinden sich jetzt also drei Museen in dieser Festung ob Naters. Sie ist damit zum Oberwalliser Museumszentrum geworden.

Die Oberwalliser Strahler haben für die Realisierung dieses Museums, das rund 400'000 Franken gekostet hat, viel Unterstützung bekommen. Die Standortgemeinde Naters hat rund 100'000 Franken beigesteuert. Auch die umliegenden Gemeinden und die Loterie Romande haben sich beteiligt sowie mehrere Firmen und private Sponsoren. Trotzdem besteht noch Finanzierungsbedarf, vor allem für den Betrieb des Museums. In der Ausstellung ist darum eine sogenannte "Strahlervitrine" aufgebaut, - eine Vitrine, wie sie in der Stube eines jeden Strahlers stehen könnte. Dort können Strahler und Freunde der Strahler einzelne Kristalle mit je 1'000 Franken sponsoren und sich so nicht nur im Museum verewigen, sondern eben vor allem auch den Betrieb des Museums unterstützen.

Auch "Der Schweizer Strahler", die Vereinszeitschrift der Schweizer Mineralienfreunde,  hat mit Wissen und vielen Bildern zum Gelingen dieses Werkes beigetragen.

cp

Am Tag der offenen Tür, am Samstag, 1. September 2018, sind alle Interessierten zu einem Besuch eingeladen. Das Museum ist ab 14.00 Uhr offen.

Mehr / Kontakt:

http://kristalle.kristallsucher.ch/pdf/prospekt.pdf

www.kristallsucher.ch

http://www.caverna-naters.ch/strahlermuseum/index.html

 

 

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