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"MAX HARI. ICH SCHAUE MIR BEIM SEHEN ZU"

"MAX HARI. ICH SCHAUE MIR BEIM SEHEN ZU"

24.08.2020 Ausstellung im Kunsthaus Langenthal, vom 27. August bis am 15. November 2020, Vernissage am Mittwoch, 26. August, 18 Uhr


Bild: Max Hari, Blätter & Blüten, 2011, Acryl auf Leinwand, 200×160 cm, Courtesy of the Artist

Das Kunsthaus zeigt den ersten umfassenden Überblick über das Schaffen von Max Hari (*1950, lebt in Langenthal und Berlin). In seiner grossformatigen Malerei ebenso wie in Zeichnungen und Aquarellen ist stets die Spannung zwischen dem Figurativen und dem Ungegenständlichen spürbar. Wann stellt ein Bild etwas dar? Oder: Wann nehmen wir etwas Gegenständliches wahr? Und wann ist es die Kraft des Mediums der Malerei selbst, die im Zentrum steht?

Das beharrliche Weiterentwickeln der eigenen Arbeit, die Auseinandersetzung mit der Wahrnehmung und dem malerischen Prozess, aber auch mit Vorbildern und Referenzen aus Kunst und Literatur zeichnen Haris Schaffen aus.

Ein Beispiel für Ersteres sind etwa die Raumbilder, die die Tradition des Landschaftsbildes aufnehmen und beim Betrachten eine komplexe Räumlichkeit entstehen lassen, die sich nie eindeutig festsetzen lässt.

Ein Beispiel für Zweiteres ist die Beschäftigung mit Francisco de Goya anhand der Darstellung des menschlichen Körpers und der Frage der Darstellbarkeit von menschlichem Leid und Grauen.

Die Ausstellung widmet sich diesem Werk von grosser Kontinuität, das sich über vier Jahrzehnte erstreckt. Im ersten Stock des Kunsthauses werden exemplarische Werkgruppen präsentiert, die für Haris unterschiedliche Schaffensphasen stehen. Neben der Malerei bilden Arbeiten auf Papier einen Schwerpunkt, denen sich die begleitende Publikation widmet. Erstmals gezeigt werden neue, luftige Gemälde ohne die sonst typischen Schichtungen, die auch diejenigen überraschen werden, die Haris Werk seit langem kennen.

Publikation

Zur Ausstellung erscheint unter dem Titel "Max Hari. Ich schaue mir beim Sehen zu" ein Künstlerbuch, das eine Auswahl aus der Fülle von Arbeiten auf Papier von 1985 bis heute zeigt. Diese werden in zwei Textbeiträgen der Kunsthistorikerin Claire Hoffmann und des Kurators Raffael Dörig besprochen.

Musikalisch-gestalterische Aktion

Im Rahmen der Ausstellung findet eine erstmalig aufgeführte musikalisch-gestalterische Aktion von Max Hari mit dem Trio Ruedi Häusermann, Marco Käppeli und Claude Meier statt. Hari wird mit der elektrischen Hand-Motorsäge in Holz Zeichnungen schneiden - eine Technik, die er seit vielen Jahren verfeinert, und aus der grosse Wandbilder und Drucke resultieren. Auf dieses lautstarke Unterfangen reagieren die drei Musiker, Grössen der Schweizer Jazz- und Theatermusikszene, improvisierend. Das performative Malen und Zeichnen vor Publikum begleitet Hari seit den 1980er Jahren und stellt den experimentellen Entstehungsprozess ins Zentrum.

khl

Kontakt:

https://www.kunsthauslangenthal.ch/de/ausstellungen/aktuell.html

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