BÜRO DLB - IDEE-REALISATION-KOMMUNIKATION
Daniel Leutenegger, Bulliard 95, CH-1792 Cordast, Tel +41 (0)26 684 16 45 (nachmittags), Fax +41 (0)26 684 36 45, www.buero-dlb.ch

BÜRO DLB - IDEE-REALISATION-KOMMUNIKATION
Daniel Leutenegger
Bulliard 95
CH-1792 Cordast
Tel +41 (0)26 684 16 45 (nachmittags)
Fax +41 (0)26 684 36 45
E-Mail
www.buero-dlb.ch

"MIT GROSSRAUBTIEREN LEBEN – HERAUSFORDERUNG UND CHANCE"

"MIT GROSSRAUBTIEREN LEBEN – HERAUSFORDERUNG UND CHANCE"

05.08.2018 Ausstellung im Naturmuseum Solothurn, bis am 7. Oktober 2018


Foto: © B. Kristiansson / LCIE, https://naturmuseum-so.ch/angebote/presse/

Das Naturmuseum Solothurn greift in diesem Jahr ein brisantes Thema auf, das aktuell immer wieder Anlass zu Schlagzeilen und Leserbriefen in der Presse liefert: Der Umgang mit den grossen Beutegreifern in der Schweiz.

Für viele Menschen passen Grossraubtiere nicht in das Bild eines modernen Europas. Dabei sind alle Voraussetzungen, dass sie sich bei uns wieder wohl fühlen, gegeben: Die Waldfläche in Europa hat stark zugenommen, die Bestände von Beutetieren wie Rothirsch, Reh, Elch, Gämse und Wildschwein haben Rekordgrössen erreicht, und die Gesetzgebung bietet grossen Beutegreifern umfassenden Schutz oder regelt zumindest den Umfang sowie die Art und Weise der Bejagung.

Die grossen Beutegreifer haben bewiesen, dass sie in der heutigen, veränderten Kulturlandschaft in unserer Nähe leben können. Es liegt nun in unserer Hand, zu versuchen, diese wildlebenden Tiere wieder in den Landschaften zu dulden, in denen wir leben, arbeiten und uns erholen. Doch sind wir dazu bereit? Der erste Schritt wäre beispielsweise, dass wir nicht mehr von Grossraubtieren sprechen, sondern vielmehr von grossen Beutegreifern, die nicht rauben ...

Die Sonderausstellung «Mit Grossraubtieren leben - Herausforderung und Chance» informiert anhand von Tafeln und mit Präparaten über die Rückkehr dieser charismatischen Tiere. Die von Vertretern europäischer Organisationen zum Schutz und zur Erforschung der Grossraubtiere geschaffene Ausstellung spannt den Bogen von den ersten Einwanderungsversuchen bis zur heutigen Situation der grossen Beutegreifer im dicht besiedelten Europa.

Ergänzt wurde die Ausstellung durch das Naturmuseum Olten mit Angaben zum Kanton Solothurn sowie durch das Naturmuseum Solothurn mit interaktiven Stationen, an denen gepeilt, analysiert und verglichen wird.

nms

Kontakt:

https://naturmuseum-so.ch/

Zurück zur Übersicht