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MUSEUM FRANZ GERTSCH BURGDORF: ERÖFFNUNG ERWEITERUNGSBAU MIT VIER-JAHRESZEITEN-AUSSTELLUNG

MUSEUM FRANZ GERTSCH BURGDORF: ERÖFFNUNG ERWEITERUNGSBAU MIT VIER-JAHRESZEITEN-AUSSTELLUNG

09.03.2019 Am Sonntag, 10. März 2019, um 14 Uhr eröffnet das Museum Franz Gertsch seinen Erweiterungsbau mit dem Vier-Jahreszeiten-Raum und der Vier-Jahreszeiten-Uhr. An der Eröffnungsfeier wird Bundesrätin Simonetta Sommaruga in Anwesenheit des Künstlers sprechen.


Bild: RIONE.CH, 2018, http://www.museum-franzgertsch.ch/en/pressebereich/

Die ebenfalls an diesem Tag eröffnende Ausstellung zum 89. Geburtstag von Franz Gertsch mit Werken desselben aus den Jahren 1954 bis 2018 erstreckt sich über das ganze Haus. Der Zyklus der Vier Jahreszeiten wird erstmals im frisch erbauten Vier-Jahreszeiten-Raum präsentiert und ein neues Gemälde erlebt seine Premiere in Burgdorf.

Das Museum Franz Gertsch begann am 9. März 2018 mit den Arbeiten am Erweiterungsbau. Und es ist glücklich, dass die Eröffnung wie geplant am 10. März 2019 zum 89. Geburtstag von Franz Gertsch stattfinden kann. Durch den unterirdischen Ausbau, d.h. die Erweiterung der Fläche um insgesamt drei Ausstellungsräume, stehen nun rund 300 m2 mehr zur Verfügung und die Verteilung der Räume für Sammlungs- und Wechselausstellungen kann in Zukunft noch flexibler gestaltet werden.

Es wurde damit auch die Möglichkeit geschaffen, den Vier-Jahreszeiten-Zyklus von Franz Gertsch dauerhaft zu zeigen. Er ist in den Jahren 2007 bis 2011 entstanden und zweifellos ein Höhepunkt im späten Schaffen des Künstlers. Der Ankauf der vier Gemälde durch den Stifter und Mäzen des Museums, Willy Michel, sicherte die Werke für Burgdorf.

Von aussen zeigt sich der neue Baukörper schlicht und skulptural. Martin Sturm, der Architekt aus Langnau im Emmental, der bereits für den ursprünglichen Museumsbau verantwortlich zeichnete und auch für die Erweiterung zusammen mit Planrand Architekten, Bern, gewonnen werden konnte, entwarf hier eine Form, an deren Hülle sich je nach saisonal bedingtem Sonnenstand die Vier Jahreszeiten ablesen lassen. So schliesst der Erweiterungsbau einerseits stilistisch an den bisherigen Bau an und nimmt andererseits aber auch ganz klar Bezug auf die neuen Entwicklungen im Werk von Franz Gertsch und den zukünftigen Zweck des neuen Ausstellungsraums. Mäzen Willy Michel trägt dabei rund zwei Drittel der geplanten Investition von CHF 3 Mio., der Lotteriefonds des Kantons Bern steuert knapp CHF 1 Mio. bei und die Stiftung Willy Michel leistet ebenfalls einen Beitrag.

Die ebenfalls am 10. März 2019 eröffnende Ausstellung "Franz Gertsch. Frühling, Sommer, Herbst und Winter" (11.03.-18.08.2019) knüpft an die Eröffnungsausstellung des Museums im Jahr 2002 an, legt dabei aber den Fokus auf die eigene, inzwischen beachtlich angewachsene Sammlung und die seither neu entstandenen Werke. Gezeigt werden auch zentrale Leihgaben, unter anderem aus dem Besitz des Künstlers und des Mäzens Willy Michel.


Das Wissen um die Existenz eines ihm gewidmeten Museums und damit um die Möglichkeit, dort seine neuen Werke zeigen zu können, beflügelte den Künstler Franz Gertsch seit den späten 1990er-Jahren nicht nur darin, in Räumen zu denken, sondern auch darin, ganze Werkgruppen für Räume zu schaffen. Der erste Ausstellungsraum zeigt denn auch in vertrauter Kombination das Porträt "Silvia I" mit "Gräser I-IV" - eine fast schon klassisch zu nennende Zusammenstellung, die bereits bei der Eröffnung des Ursprungsbaus präsent war. Die zweite Kombination dieser Art befindet sich im Erweiterungsbau: Hier hat die Werkgruppe der Vier Jahreszeiten aus der Sammlung Willy Michel einen massgeschneiderten, kapellenartigen Raum bekommen, in dem sie ihre faszinierende Wirkung entfalten kann und dauerhaft präsentiert werden wird.

Die weiteren Ausstellungsräume zeigen neben zwei malerischen Frühwerken aus den 1950er-Jahren, darunter das "Selbstbildnis" von 1955, Gemälde und Holzschnitte, die zwischen 1986 und 2018 entstanden. Beim Rundgang lassen sich die Variationen der Motive von Franz Gertsch - Frauenbildnis, Gräser, Pestwurz, Schwarzwasser, Landschaften - facettenreich nachvollziehen.

Einen weiteren Höhepunkt bildet die Premiere des zuletzt entstandenen Gemäldes von Franz Gertsch, "Grosse Pestwurz" von 2018, das in Burgdorf erstmals in der Schweiz gezeigt wird.


Die Ausstellung wurde kuratiert von Anna Wesle in Zusammenarbeit mit Franz Gertsch.

fgm

Eröffnungsfeier

Sonntag, 10. März 2019, 14 Uhr

Veranstaltungen zur Ausstellung

  • Sonderöffnung: Montag, 11.03.2019, 10-17 Uhr, öffentliche Führungen um 11 und 14 Uhr 

  • Einführung für Lehrpersonen: Mittwoch, 13.03.2019, 16.30-18 Uhr 

  • Kuratorenführung: Sonntag, 07.04.2019, 11-12 Uhr 

  • Workshop - Franz Gertsch. Malerei und Holzschnitt: Samstag, 11.05.2019, 9.30-17.30 Uhr 


Kontakt:

www.museum-franzgertsch.ch

ERSTE MEDIENSTIMMEN:

Franz Gertschs Bilder sind realer als die Wirklichkeit

Der Vier-Jahreszeiten-Zyklus stellt einen Höhepunkt im Spätwerk des Schweizer Künstlers dar. Nun sind die vier monumentalen Bilder dauerhaft in einem neuen Erweiterungsbau des Museums Franz Gertsch in Burgdorf vereint.

Philipp Meier

https://www.nzz.ch/feuilleton/franz-gertschs-bilder-sind-realer-als-die-wirklichkeit-ld.1465624?reduced=true

Plötzlich dieses neue Raumgefühl

Zum 89. Geburtstag des Künstlers eröffnet das Museum Franz Gertsch in Burgdorf seinen unterirdischen Erweiterungsbau - mit der Ausstellung zu den vier Jahreszeiten.

Alexander Sury

https://www.derbund.ch/ploetzlich-dieses-neue-raumgefuehl/story/26166531

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Auf www.ch-cultura.ch u.a. bereits erschienen:

http://www.buero-dlb.ch/de/archiv/museum-ausstellung-galerie/burgdorf-museum-franz-gertsch-bald-auch-im-untergrund

franz gertsch pestwurz

Bild: Franz Gertsch
, Pestwurz, 2014/15, 
Eitempera auf ungrundierter Baumwolle / tempera on unprimed cotton, 
220 x 320 cm
, Sammlung Dr. h.c. Willy Michel
 © Franz Gertsch, http://www.museum-franzgertsch.ch/en/pressebereich/

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