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MUSEUMSNETZ WALLIS: "ERFUNDEN-WAHRE GESCHICHTEN. DEUTUNGSORT MUSEUM"

MUSEUMSNETZ WALLIS: "ERFUNDEN-WAHRE GESCHICHTEN. DEUTUNGSORT MUSEUM"

25.05.2019 "Erfunden-wahre Geschichten. Deutungsort Museum" ist das erste gemeinsame Ausstellungsprojekt des Museumsnetzes Wallis – ein 2003 gegründeter Verbund professioneller Museen. Das Projekt teilt sich in fünf Segmente auf, die in fünf Walliser Museen zu sehen sind: im Museum Bagnes (Le Châble), im Museum Isérables (Isérables), in den Kantonsmuseen (Sitten), im Weinmuseum (Siders) und im Lötschentaler Museum (Kippel). Die Ausstellungen können bis am 15. September 2019 besucht werden.


Fotos: © RMV, Robert Hofer

Durch das Prisma historischer, ethnologischer und künstlerischer Objektsammlungen illustrieren die Ausstellungen "Erfunden-wahre Geschichten" den Werdegang fünf erfundener Sammler, die allesamt aus dem Wallis stammen. Ihre Sammlungen wurden von den Künstlern Øystein Aasan und Paolo Chiasera und vom Kurator Benoît Antille in Szene gesetzt und tauchen den Besucher und die Besucherin in die Welt dieser aussergewöhnlichen Figuren aus dem 16. bis 21. Jahrhundert. Ihre erfundenen Biografien beleuchten diverse Epochen der Geschichte des Kantons.

Täuschend echte, fiktive Figuren

Die BesucherInnen begegnen einem Visper Alchemisten aus dem 16. Jahrhundert (Weinmuseum), einer Frau mit progressistischen Ideen aus der Sittener Aristokratie des beginnenden 19. Jahrhunderts (Le Pénitencier), einem nach Algerien ausgewanderten Missionar des ausgehenden 19. Jahrhunderts (Museum Bagnes), einer an Gedächtnisschwund leidenden Künstlerin-Ethnologin aus dem 20. Jahrhundert (Lötschentaler Museum) und einem Erfinder und Bierproduzenten aus dem 21. Jahrhundert (Museum Isérables). Für jede Figur hat die Schriftstellerin Noëlle Revaz einen Text verfasst, um sie zum Leben zu erwecken und den LeserInnen Einblick in die Beziehung, die diese zu ihren Objekten pflegen, zu verleihen.

Ausstellungen "zum Sehen und zum Lesen"

Dieses Ausstellungsprojekt erlaubt, die Sammlungen der Mitglieder des Museumsnetzes Wallis aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Die immersiven Installationen laden die Besucherin und den Besucher ein, den Bezug der heutigen Gesellschaft zur Geschichte und zum Aufbau von Wissen zu hinterfragen. Das Projekt bietet eine Vielzahl von Leseschlüsseln und führt zu einem spannenden Interpretationsspiel. Um den Besuchenden zu erlauben, alle Geheimnisse zu lüften, und den Ausstellungen eine zusätzliche Dimension zu verleihen, schufen das Museumsnetz Wallis und das Künstler-Team einen Katalog, der bei Art&Fiction erscheint. Das junge Publikum darf anhand eines Spezialpasses von einer Ausstellung zur anderen reisen und die Karten eines Quartetts sammeln, die eigens für das Projekt "Erfunden-wahre Geschichten" entwickelt wurden.

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FR:

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