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"RUDOLF OLGIATI: MAN SOLLTE SEHEN, WAS MAN SIEHT"

"RUDOLF OLGIATI: MAN SOLLTE SEHEN, WAS MAN SIEHT"

02.09.2018 Sonderausstellung im Museum d'Engiadina Bassa Scuol, bis am 21. Oktober 2018: Das Museum zeigt Leben und Werk des Flimser Architekten Rudolf Olgiati (1910-1995).


Bild: Rudolf Olgiati, Skulptur aus 95jähriger Flimser Lärche, geschaffen von Inigo Gheyselinck, https://www.woodvetia.ch/de/

Rudolf Olgiati war ein Vertreter der Neuen Sachlichkeit und einer der ersten, die Mitte der 1950er-Jahre die Bedeutung und Wirksamkeit historischer Gestaltungsprinzipien für die Architektur der Moderne entdeckten. Er baute vorwiegend Einfamilienhäuser im gebirgigen Graubünden und restaurierte alte Patrizier- und Bauernhäuser, später auch Bauten in Südfrankreich und Deutschland zusammen mit Alfred Werner Maurer.

Seine kubische Formensprache bewegte sich im Spannungsfeld zwischen lokaler Bündner Bautradition, der griechischen Antike und einer sich vor allem an Le Corbusier orientierenden Moderne.

Er strebte damit ein universelles, zeitloses und radikal modernes Bauen an, welches gleichermassen den Einfluss internationaler Architektur wie das Autochthone der Schweizer Architektur dokumentiert und sich dabei seiner ideologischen und formalen Bezüge stets bewusst ist.

Bei Olgiati, der den Rückgriff auf traditionelle Elemente niemals als restaurativ verstanden wissen wollte, vereinigt sich die Architektur mit lokaler Tradition und mit dem Ort als solchem, den er durch die Herstellung einer intimen Beziehung zwischen Architektur und der ansässigen Gesellschaft neu zu "schaffen" beanspruchte.

Seine Arbeiten wurden 1977 von der ETH Zürich, 1986 in der Freien Akademie der Künste in Hamburg, 1986 an der Technischen Universität Berlin und 1988 an der Kunstuniversität Linz ausgestellt. 1981 erhielt er den Kulturpreis des Kantons Graubünden. 1988 entstand ein Dokumentarfilm über Rudolf Olgiati, der überdies mit streitbaren Thesen immer wieder in die Architekturdebatte eingriff.

Quelle:

https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Olgiati

(Creative Commons Attribution/Share Alike)

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Das Unterengadiner Museum in Scuol

Das geschichtsträchtige Haus Chà Gronda auf dem Plaz im historischen Unterdorf, Scuol Sot, ist allein schon einen Besuch wert. Das um 1700 errichtete Patrizierhaus beherbergt seit 1963 das Talmuseum des Unterengadins.

cp

Kontakt:

http://www.museumscuol.ch/index.php/de/sonderausstellung

 

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