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"SANDRA BOESCHENSTEIN, TOBIAS NUSSBAUMER, KATHARINA ANNA WIESER UND ELSIE WYSS – ZEICHNUNG ZWISCHEN RAUM UND IMAGINATION"

"SANDRA BOESCHENSTEIN, TOBIAS NUSSBAUMER, KATHARINA ANNA WIESER UND ELSIE WYSS – ZEICHNUNG ZWISCHEN RAUM UND IMAGINATION"

21.03.2017 Ausstellung im Kunstmuseum Olten, bis am 21. Mai 2017


Bild: Sandra Boeschenstein (*1967), 
Ohne Titel, 2015
, Ölfarbe, Apfel, Fadenspulen, Glasscheibe, Nägel, Dimensionen variabel - Foto: Sandra Boeschenstein

Mit Sandra Boeschenstein (*1967), Tobias Nussbaumer (*1987), Katharina Anna Wieser (*1980) und Elsie Wyss (*1927) präsentiert das Kunstmuseum Olten vier Kunstschaffende, die sich mit den Möglichkeiten des Zeichnerischen auseinandersetzen.

Obwohl sie aus drei Generationen stammen, ist allen gemeinsam die Frage, wie sich das Zeichenhafte im Spiel mit dem Narrativen, dem Entwerfen und der Imagination in der zeitgenössischen Kunst anwenden lässt. Das besondere Interesse gilt dabei den Beziehungen zwischen der Zeichnung und dem Raum, der sie umgibt, ob als Modell, Entwurf oder fiktive Raumkonzeption.

Sandra Boeschenstein spürt in ihren Zeichnungen und Installationen der Bedingtheit der Wahrnehmung und des Denkens nach. Charakteristisch ist dafür die Darstellung vertrauter Dinge, die in Kombination mit Schrift und realen Gegenständen ihre Selbstverständlichkeit verlieren. Dabei lotet sie die Übergänge zwischen physischen und imaginierten Bereichen aus, und es scheinen Brüche in kulturellen Ordnungssystemen auf.

Tobias Nussbaumer integriert akribisch ausgeführte Zeichnungen in Installationen und schafft begehbare Räume, in denen die Grenze zwischen Imagination und Realität unscharf wird. Im Unterschied zu vergangenen Präsentationen, in denen der Künstler mit zeichnerischen Mitteln auf die räumlichen Situationen reagierte, überführt er nun ein imaginiertes Element in die physische Präsenz des Ausstellungsraums.

Katharina Anna Wiesers zeichnerische Arbeit basiert auf einer reduzierten Formensprache aus geometrischen Grundformen und zitiert die konstruktive Kunst des 20. Jahrhunderts. Mit ihren Mobiles überführt sie Punkte und Linien in den Raum und thematisiert das fragile Verhältnis zwischen Bewegung und Balance. In Olten sind auch Druckgrafiken zu sehen, welche diese raumspezifischen Projekte zeichnerisch reflektieren.

Elsie Wyss setzt sich in ihrem auf rhythmische Präzision ausgerichteten Werk mit elementaren Formen auseinander. Ob malerisch, in der Zeichnung oder in ihrem seit den 1980er-Jahren nur mehr räumlichen Schaffen, findet sie bei aller formalen Reduktion, den konstruktivistischen Bezügen und den mathematischen Regeln doch immer wieder die Nähe zum Gegenständlichen und gestaltet zerbrechlich wirkende Skulpturen auf Sockeln, allesamt Modelle für raumfüllende Werke im öffentlichen Raum.

kmo

Kontakt:

http://www.kunstmuseumolten.ch/ausstellungen/ausstellungen.html

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