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"SHOPPING CENTER – ZUR ZUKUNFT DES MODERNEN MARKTPLATZES"

"SHOPPING CENTER – ZUR ZUKUNFT DES MODERNEN MARKTPLATZES"

21.09.2019 Ausstellung im Museum im Bellpark Kriens, bis am 10. November 2019


Foto: Consumverein Chur, 1966 © Zentralarchiv Coop, Basel

Wir bauen ein Paradies!

Seit den 1970er-Jahren haben sie sich entlang der neu gebauten Verkehrsadern in den suburbanen Zonen etabliert und sind als "dekorierte Schuppen" zu unübersehbaren Landmarken in der Schweizer Agglomeration geworden. Die Shoppingcenter stehen für die Modernisierung des Schweizer Alltags und versprechen nicht weniger als paradiesische Verhältnisse. In der heutigen Infrastruktur sind sie ein wichtiger Bestandteil und darüber hinaus ein optisch prägender Aspekt unserer täglichen Erfahrung.

Die Shoppings wurden in aktuellen Betrachtungen zum Thema als "Museen der Dinge und Marken" bezeichnet und als die "zeitgenössischen Ausstellungsräume überhaupt" beschrieben.

Aus unserer Sicht - derjenigen eines Museums - beeindrucken uns die bizarren und vielseitigen Displays, die wir interessiert beobachten und die uns unerreichbar erscheinen. Die Faszination für diese Bühnen der Konsums ist also angeregt durch einen vergleichenden Blick und das Interesse an diesen musealen Settings der Alltagskultur.

Wie viele andere Paradiese, so sind heute auch die Verheissungen der alten Konsumtempel bedroht. Unser Nachdenken über die Shoppingcenter geht aus von der Einsicht, dass diese Inszenierungen der Warenwelt einer grundsätzlichen Veränderung unterliegen.

Sind die Einkaufszentren die neuen Brachen, welche die Siedlung Schweiz schon bald ausscheidet? An der Schwelle zu einer Neudefinition, die zunehmend durch das digitale Einkaufen bestimmt wird, beschäftigt sich die Ausstellung im Museum im Bellpark mit der Geschichte und der aktuellen Ausformung des Phänomens.

Die Ausstellung nutzt Bildbestände aus privaten und öffentlichen Archiven, darunter das Coop Zentralarchiv Basel und das Archiv des Migros Genossen­schaftsbundes Zürich. Weitere Unterlagen hat Museum im Bellpark aus dem Archiv des Instituts für Geschichte und Theorie der Architektur (gta) an der ETH Zürich ausleihen können.

Die Schau stellt diesem historischen Material Bilder aus aktuellen Recherchen gegenüber, etwa von David Jäggi, Goran Galic, Walter R. Hunziker, Emanuel Ammon und Reto Caduff. Das Museum im Bellpark dankt ausserdem Fabian Furter, Historiker und Partner der Firma imRaum, für die fachlichen Hinweise und die Zurverfügungstellung ergänzender Unterlagen.

mib

Kontakt:

http://bellpark.ch/portfolio-items/shopping-center-zur-zukunft-des-modernen-marktplatzes/?portfolioCats=52

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