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"THOMAS MANN IN AMERIKA"

"THOMAS MANN IN AMERIKA"

16.11.2019 Ausstellung im Strauhof Zürich, bis am 19. Januar 2020


Bild: Thomas Mann, Pacific Palisades 1941. Foto: unbekannt | Thomas-Mann-Archiv der ETH Zürich

Als das nationalsozialistische Deutschland Europa ins Chaos stürzt, wird Amerika zu Thomas Manns Heimat. Hier entstehen zentrale Werke wie "Doktor Faustus", von hier wendet er sich via Rundfunk an die deutschen Hörerinnen und Hörer.

Die Ausstellung "Thomas Mann in Amerika" zeigt, wie der Schriftsteller für die Demokratie kämpft, sich für Frieden und Humanität einsetzt - und wie er in der Krise zu einer neuen, politischen Poetik findet.

Die Ausstellung nimmt Thomas Manns (1875-1955) Verhältnis zu Amerika von den ersten Reisen bis zu den Jahren im Exil in den Blick. Dabei wird seine Rolle als Botschafter deutscher Kultur und als Vermittler für europäische Künstler sichtbar. Seine publizistische Tätigkeit - etwa für das Radio - belegt das tiefgreifende politische Engagement des Dichters, das nicht zuletzt von der eigenen Familie gefordert und gefördert wird.

Nach 1945 ändert sich Manns Verhältnis zu Amerika, in welchem die konservativ-isolationistische Politik der McCarthy-Ära bereits ihre Schatten voraus wirft. Der "Gedanke einer wiederholten Emigration" (TB 18.7.1950) realisiert sich schliesslich mit der Rückkehr in die Schweiz 1952.

Zugleich zeigt die Ausstellung auch Manns literarisches Schaffen während seiner Zeit in den USA: Im Zeichen der globalen Erschütterungen durch den Nationalsozialismus sucht auch der Autor nach einer neuen Haltung. Die neue Zeit verlangt das Ende einer rein ästhetischen Literatur, eines nunmehr verantwortungslosen l'art pour l'art.

"Thomas Mann in Amerika" vermittelt den politische Einfluss auf dessen Literatur anhand der grossen Exilromane "Joseph, der Ernährer" (1943), "Doktor Faustus" (1947) und "Der Erwählte" (1951).

"Thomas Mann in Amerika" präsentiert Tagebücher, Typoskripte und Briefe, Reden, Radioansprachen und Fotografien sowie Materialien zu den drei Romanen, die in den Exiljahren 1938-1952 entstehen.

shz

Kontakt:

https://strauhof.ch/

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