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Concours Géza Anda 2012 live aus der Tonhalle Zürich

Concours Géza Anda 2012 live aus der Tonhalle Zürich

12.06.2012 "DRS 2 Live" vom heutigen Dienstag, 20.00 Uhr


Bild: zVg

Alle drei Jahre ist es wieder soweit: Dutzende von jungen Pianistinnen und Pianisten kommen nach Zürich zum renommierten internationalen Concours. An drei Tagen müssen sie einer international besetzten Jury ihr Können zeigen  - und nur drei von ihnen erreichen das Finale.

Geschafft haben es diesmal der 23jährige Koreaner Da Sol, der aus Sewastopol stammende Russe Elmar Gazanov, 29, und die Moskauerin Varvara Nepomnyashchaya.

Heute Dienstagabend wird der Sieger oder die Siegerin ermittelt. Zusammen mit dem Tonhalle Orchester kommen je das 3. Klavierkonzert von Rachmaninov und Beethoven und Tschaikovskys Nr.1 zur Aufführung.

Am Pult steht für einmal kein anderer als der Tonhalle-Chefdirigent David Zinman. Und als Hauptpreis des Concours Géza Anda winken u.a. drei Jahre Gratis-Konzertmanagement. Doch der Geza Anda Concours ist gnädig: Neben dem Hauptpreis gibt es auch noch den Mozart- und Schumann-Preis sowie den Publikumspreis.

Das Finale: Glanzpunkt und Start für internationale Piano-Karriere

Mit etwas Glück werden also alle drei auf dem Podium etwas erhalten. Jubel im Publikum und strahlende Virtuosen gehören zum Concours-Finale, Tränen und unterdrückten Ärger mag es dennoch geben. Böse Zungen behaupten gern, aus dem Geza Anda-Concours sei noch kein einziger Starpianist als Sieger hervorgegangen. Mag sein, doch dafür eine ganze Reihe von hochkompetenten Interpreten wie Dénes Várjon, Konstantin Scherbakow, Pietro de Maria, Nikolai Tokarew, Filippo Gamba.

Legendärer Namenspatron: Géza Anda (1921-1976)

Der ungarische Pianist wird in Budapest geboren, spielt früh Klavier und wird 13jährig Student der Franz-Liszt-Akademie. Dort studiert er bei Zoltan Kodaly auch Komposition. 1941 schliesst er mit dem Konzertdiplom ab. In den folgenden Jahren konzertiert er in Ungarn und Deutschland und spielt unter den Dirigenten Willem Mengelberg, Ferenc Fricsay und Wilhelm Furtwängler. 1943 flüchtet Anda in die Schweiz, um dem drohenden Militärdienst zu entgehen. Hier kann er erstmals in der Zürcher Tonhalle auftreten und Kontakte zu den Dirigenten Paul Sacher und Hermann Scherchen knüpfen.

Nach dem Krieg startet Anda eine erfolgreiche Konzert- und Schallplattenkarriere; sein Kernrepertoire sind die Klavierwerke der Romantik. Zusammen mit Ferenc Fricsay nimmt er als erster alle drei Klavierkonzerte Bartóks auf, zusammen mit Ernest Bour führt er diese an einem einzigen Abend live auf. Als erster Interpret in der Doppelrolle von Pianist und Dirigent spielt er auch sämtliche Klavierkonzerte Mozarts ein.

1964 heiratet Géza Anda in zweiter Ehe Hortense Bührle, Tochter des Industriellen und Kunstsammlers Emil Bührle. Rolf Liebermann dreht ein Filmporträt des Starpianisten. 1975 wird bei Anda Speiseröhrenkrebs diagnostiziert; ein Jahr später stirbt er überraschend an einem Blutsturz. 1979 eröffnet Hortense Anda-Bührle den von ihr initiierten «Concours Géza Anda».

Die "DU"-Sonderedition «Géza Anda» porträtiert den Künstler und den Wettbewerb. (ISBN 978-3-905931-17-4)

DRS 2 mit eigener Jury: Graziella Contratto und See-Siang Wong

Eine Radio-Jury beurteilt in der Pause und am Schluss den Auftritt und die Interpretation der drei KandidatInnen. Roland Wächter hat dazu die Dirigentin und Pianistin Graziella Contratto und den Pianisten und Dozenten See-Siang Wong eingeladen.

srf

Link:

http://www.drs2.ch/www/de/drs2/sendungen/drs2live/212718.sh10225465.html

Kontakt:

http://www.gezaanda.ch/

 

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