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IFPI SCHWEIZ ZUM MUSIKMARKT SCHWEIZ 2019: "STÄRKSTES WACHSTUM SEIT 20 JAHREN – STREAMING DOMINIERT"

IFPI SCHWEIZ ZUM MUSIKMARKT SCHWEIZ 2019: "STÄRKSTES WACHSTUM SEIT 20 JAHREN – STREAMING DOMINIERT"

06.02.2020 ifpi Schweiz, "der führende Branchenverband der Schweizer Musiklabels", schreibt heute: "Der Schweizer Tonträgermarkt hat 2019 CHF 183,5 Mio. umgesetzt, 7,5% mehr als im Vorjahr. Die 2016 begonnene Erholung des Musikmarktes setzt sich damit fort. Wachstumsmotor ist das Streaming-Segment, während die Umsätze aus dem Download sowie den physischen Tonträgern, wie CDs und LPs, weiterhin zurückgehen." Dies bedeute insgesamt das stärkste Wachstum seit 1999.


Digitalmarkt: Streaming dominant, Download verliert an Relevanz

Die Umsätze aus Audio- und Videostreaming legten gemäss ifpi Schweiz deutlich zu (+26% auf CHF 124.3 Mio.) und trugen damit 68% zum Gesamtmarkt bei.

Demgegenüber habe sich der Rückgang beim Downloadgeschäft fortgesetzt (-22% auf CHF 24.3 Mio.), das nur noch 13% zum Tonträgermarkt beiträgt. "Insgesamt wuchs das Digitalgeschäft gegenüber dem Vorjahr um 14% auf CHF 149 Mio., entsprechend 81% des Gesamtumsatzes. Damit wird heute mit Streaming fast doppelt soviel umgesetzt wie im Downloadsegment in dessen Rekordjahr 2012.", so ifpi Schweiz.

Physische Tonträger: Das Vinyl-Revival schwächt sich ab

Der Umsatz aus dem Verkauf von CDs und anderen physischen Tonträgern ist auch 2019 gesunken (-14% auf CHF 34.4 Mio.) und trug noch 19% zum Gesamtmarkt bei. ifpi Schweiz: "Dieser Umsatzrückgang war zu erwarten und entspricht dem allgemeinen langjährigen Trend.
 Vorerst gebremst ist auch das Revival der letzten Jahre bei den Vinyl-Langspielplatten. Deren Handelsumsatz stagnierte 2019 bei rund CHF 4 Mio., entsprechend 2% des Gesamtmarktes."

"Trotz Optimismus ist das Umfeld für Schweizer Musikschaffende schwierig"

Ivo Sacchi, Präsident IFPI Schweiz und Managing Director von Universal Music Switzerland kommentiert:

"Das Jahr 2019 brachte für den Schweizer Musikmarkt das vierte Wachstumsjahr in Folge und zudem das stärkste Wachstum seit 1999. Man mag zwar einwenden, dass damals die Umsätze doppelt so hoch waren wie heute und danach 15 Jahre Umsatzrückgang folgten. Dennoch liegen diese schwierigen Zeiten definitiv hinter uns und wir dürfen optimistisch in die Zukunft blicken. Das Potential der digitalen Musikangebote ist noch nicht ausgeschöpft."

Lorenz Haas, Geschäftsführer IFPI Schweiz, verweist auf die wirtschaftlichen Herausforderungen des Streamingmodells für Schweizer Labels und Musikschaffende:

"Mit den neuen Abo-Modellen ist praktisch das gesamte Weltrepertoire für die Musikfans so leicht wie nie zuvor abrufbar, wodurch der Konkurrenzdruck steigt. Hinzu kommt, dass einige Streaming-Anbieter kaum Schweizer Musik in ihre Playlists integrieren. Dies hat massiven Einfluss auf den Musikkonsum. Viele Schweizer Acts haben deshalb Schwierigkeiten, ihre Marktanteile im wachsenden Streamingmarkt zu behaupten."

cp

Kontakt:

https://www.ifpi.ch/

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