BÜRO DLB - IDEE-REALISATION-KOMMUNIKATION
Daniel Leutenegger, Bulliard 95, CH-1792 Cordast, Tel +41 (0)26 684 16 45 (nachmittags), Fax +41 (0)26 684 36 45, www.buero-dlb.ch

BÜRO DLB - IDEE-REALISATION-KOMMUNIKATION
Daniel Leutenegger
Bulliard 95
CH-1792 Cordast
Tel +41 (0)26 684 16 45 (nachmittags)
Fax +41 (0)26 684 36 45
E-Mail
www.buero-dlb.ch

"NEWS-AKTUELL-TRENDREPORT" 2019: JOURNALISTEN SIND FÜR PR-PROFIS WEITERHIN WICHTIGSTE INFLUENCER

"NEWS-AKTUELL-TRENDREPORT" 2019: JOURNALISTEN SIND FÜR PR-PROFIS WEITERHIN WICHTIGSTE INFLUENCER

17.07.2019 JournalistInnen sind für die Arbeit von Schweizer PR-Profis immer noch mit grossem Abstand die wichtigsten InfluencerInnen. Instagrammerinnen und YouTuber haben für Medienstellen und PR-Agenturen eine tiefere Relevanz: Das ist eines der zentralen Ergebnisse des "news-aktuell-Trendreports" 2019 mit dem Titel "Journalisten, PR-Profis und Influencer - Dreiklang oder Dreikampf?".


Erstmals hat die dpa-Tochter news aktuell gemeinsam mit Faktenkontor die drei Kommunikationsgruppen parallel befragt. Die aktuelle Studie vergleicht ihr Selbstverständnis und geht den Gemeinsamkeiten und Unterschieden nach. Zentrale Aspekte sind Einfluss, Glaubwürdigkeit, Mediennutzung, Bremser im Job und Zukunftsperspektiven. Die wichtigsten Ergebnisse stehen ab sofort in einem kostenfreien Management Summary zum Download zur Verfügung.

Gemäss der Studie haben JournalistInnen für die Arbeit von PR-Profis mit Abstand die grösste Bedeutung (84 Prozent). Hingegen glauben nur 15 Prozent der KommunikatorInnen, dass Social-Media-Prominente und BloggerInnen für ihre Arbeit relevant sind. Für Unternehmen spielen hingegen die eigenen MitarbeiterInnen eine wichtige Rolle. Fast zwei Drittel der Befragten aus der Unternehmenskommunikation baut inzwischen auf Corporate InfluencerInnen (59 Prozent), bei den Agenturen nur jede/r Dritte (31 Prozent).

JournalistInnen trotz kriselnder Branche selbstbewusst

Trotz sinkender Printauflagen und der wachsenden Konkurrenz neuer Formate im Social Web: 42 Prozent der befragten JournalistInnen attestieren sich einen gestiegenen Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung. Noch selbstbewusster bewerten PR-Profis ihre Wirkung auf die "res publica". Weit über die Hälfte der KommunikatorInnen sehen einen deutlichen Anstieg ihres Einflusses in den vergangenen zwei Jahren (61 Prozent). Bei den InfluencerInnen sind es sogar 88 Prozent. Als Hauptgrund für mehr Einfluss auf die öffentliche Meinungsbildung nennen JournalistInnen, PR-Profis und InfluencerInnen gleichermassen eine gestiegene Reichweite.

JournalistInnen, PR-Profis und InfluencerInnen bescheinigen sich mehrheitlich höhere Glaubwürdigkeit

Auch wenn Debatten um Fake News und eine wachsende Medienskepsis die Branche hart getroffen haben, sieht eine deutliche Mehrheit der JournalistInnen einen Anstieg der eigenen Glaubwürdigkeit gegenüber ihren Zielgruppen (64 Prozent). Nur 15 Prozent meinen, dass sie in den letzten zwei Jahren gesunken ist. Bei den PR-Profis glauben 67 Prozent an einen Anstieg, weit getoppt von den InfluencerInnen mit 92 Prozent. Für alle Befragten ist dafür vor allem die qualitative Verbesserung ihrer Inhalte verantwortlich.

Mangelnde Ressourcen sind grösste Bremser im Job

Zu wenig Zeit und fehlendes Budget sind die zwei grössten Job-Bremser für JournalistInnen, PR-Profis und InfluencerInnen. Während JournalistInnen (58 Prozent), KommunikatorInnen aus Unternehmen (52 Prozent) und InfluencerInnen (64 Prozent) am meisten unter den zu engen Zeitschienen leiden, erschwert den KommunikatorInnen aus Agenturen vor allem das zu geringe Budget ihre Arbeit (55 Prozent). Das Argument "zu wenig Zeit" folgt bei PR-Agenturen aber direkt auf Platz zwei (33 Prozent).

Weitere Ergebnisse:

- "Online first" in der PR - "Print (noch) first" im Journalismus: 66 Prozent der PR-ExpertInnen erreichen ihre Zielgruppe am besten über Online-Kanäle, 55 Prozent der JournalistInnen weiterhin über Print.   

- JournalistInnen hadern mit der Zukunft, PR-Profis und InfluencerInnen sind optimistisch: Während mehr als die Hälfte der MedienmacherInnen ihre berufliche Perspektive eher schlecht einschätzt (57 Prozent), blickt eine überwältigende Mehrheit der PR-Profis (90 Prozent) und gut zwei Drittel der InfluencerInnen (68 Prozent) positiv nach vorne.   

- Hauptmotoren für zukünftige Jobs sind die steigende Nachfrage nach Produkten, Services bzw. Inhalten und die fortschreitende Digitalisierung. Darüber sind sich PR-Profis, JournalistInnen und InfluencerInnen einig.

Zum Download "news aktuell Trendreport" 2019 / Management Summary:

http://ots.ch/EhokKV

ots

#NewsAktuellTrendreport #dpa #Faktenkontor #Influencer #PRJournalismus #CHcultura @CHculturaCH ∆cultura cultura+

Zurück zur Übersicht