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Ombudsstelle veröffentlicht Schlussbericht zur "Arena"-Sendung "Trumps Krieg gegen die Medien"

Ombudsstelle veröffentlicht Schlussbericht zur "Arena"-Sendung "Trumps Krieg gegen die Medien"

11.04.2017 Die "Arena"-Sendung vom 24. Februar 2017 zum Thema "Trumps Krieg gegen die Medien" löste die grösste Beanstandungswelle seit dem Bestehen der Ombudsstelle aus. Insgesamt wurden 494 Beanstandungen eingereicht. Ombudsmann Roger Blum hat nun seinen Schlussbericht verfasst und den Beanstandenden zugestellt. Dieser ist per sofort auf der Seite der SRG Deutschschweiz einsehbar.


Bild: Daniele Ganser (links) und Jonas Projer während der "Arena"-Sendung - Foto: obs/SRG Deutschschweiz/SRF/Screenshot

Die Sendung «Arena» vom 24. Februar 2017 beschäftigte sich mit der Rolle der Medien in einer Gesellschaft und vor allem auch mit der Frage, inwiefern man der oft zitierten «vierten Gewalt» noch trauen kann.

Durch einen Disput zwischen dem Moderator Jonas Projer und dem Historiker Daniele Ganser wurde die Sendung selbst zu einem Beispiel für diesen Diskurs.

Nach der Sendung sind bei der Ombudsstelle der SRG Deutschschweiz 492 Beanstandungen eingegangen. In der Mehrheit der Beanstandungen geht es um den Umgang von Moderator Jonas Projer mit dem Historiker Daniele Ganser.

Laut Roger Blum monieren die KritikerInnen, Ganser sei als «Verschwörungstheoretiker» diffamiert worden. «In vielen Fällen ähneln sich die Argumente der 494 Beanstandungen stark», so Blum. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass Daniele Ganser auf Social Media dazu aufgerufen hat, sich bei der Ombudsstelle zu beschweren. Ausserdem erklärt sich so auch die sehr hohe Anzahl an Beanstandungen.

Der Ombudsmann hat die Argumente der Beanstandenden zusammengefasst, eine Stellungnahme der «Arena»-Redaktion eingefordert und seine eigene Bewertung der Sendung vorgenommen. Mittlerweile ist der rund 30seitige Schlussbericht bei den ersten Beanstandenden eingetroffen.

Der vollständige Schlussbericht der Ombudsstelle findet sich auf:

http://bit.ly/OmbudsfallUnehrlicheMedien

Über die Ombudsstelle SRG.D

Die Ombudsstelle als Institution gibt es im Rundfunkbereich seit 25 Jahren. Sie dient erstens dazu, dem Publikum direkte und unkompliziert zu kontaktierende AnsprechpartnerInnen zur Verfügung zu stellen. Zweitens fungiert sie als Vermittlungsinstanz vor dem Begehen des Rechtswegs. Und drittens entlastet sie die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI). So war und ist auch die Ombudsstelle der SRG.D gleichzeitig offenes Ohr für die Anliegen des Publikums und Verteidigerin der Pressefreiheit.

-> www.ombudsstellesrgd.ch

Über die SRG Deutschschweiz (SRG.D)

Die SRG Deutschschweiz ist eine der vier Regionalgesellschaften des Vereins SRG SSR, welcher das grösste Medienunternehmen der Schweiz mit öffentlichem Auftrag betreibt. Der Verein will einen wirtschaftlich und politisch unabhängigen audiovisuellen Service public in allen Landesteilen gewährleisten.

-> www.srgd.ch

ots

Kontakt:

Ombudsstelle SRG.D, Roger Blum, roger.blum@ombudsstellesrgd.ch

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