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SCHWEIZER MUSIK IM HOCH: ZUR PUBLICOM-PROGRAMMANALYSE DER SRF-RADIOS 2017

SCHWEIZER MUSIK IM HOCH: ZUR PUBLICOM-PROGRAMMANALYSE DER SRF-RADIOS 2017

19.07.2018 Die Schweizer Musik war letztes Jahr bei den SRF-Radios im Hoch. Nach wie vor gering ist allerdings die Beachtung der anderen Landesteile in den SRF-Informationsangeboten. Auch die Wahl eines Tessiner Bundesrats konnte die Berichterstattung über die lateinische Schweiz nur kurzfristig beleben. Dies geht aus der aktuellen Programmanalyse hervor, die Publicom im Auftrag des BAKOM erstellt hat.


Symbolbild: © SRF / Oscar Alessio

Auf über ein Viertel stieg 2017 der durchschnittliche Anteil an Schweizer Musik in den SRF-Radiopro­grammen. Insbesondere SRF 3 strahlte 2017 weit mehr Schweizer Titel aus als in den Vorjahren: Jeder dritte Song entstammte hiesiger Produktion. Nur der Volksmusiksender SRF Musikwelle setzte noch stärker auf einheimisches Musikschaffen.

Schweizer Kultur spielte aber auch im Wortprogramm der SRF-Sender eine wichtigere Rolle als in früheren Jahren. SRF 2 Kultur und SRF 3 nehmen hier eine Vorreiterrolle ein. Die gesamten Programmleistungen der SRF-Radios zur Förderung der kulturellen Identität erreichten 2017 ein hohes, wenn auch uneinheitliches Niveau.

Ein gewichtiges Argument für das Gebührenprivileg der SRG ist - neben der Förderung der kulturellen Identität - ihr Integrationsauftrag. Eine wesentliche Integrationsleistung der SRF-Radioprogramme bestünde u.a. darin, über die anderen Sprachregionen zu berichten. Zwar geriet 2017 die italienische Schweiz - dank der Wahl von Ignazio Cassis in den Bundesrat - kurzfristig vermehrt ins journalistische Blickfeld, doch stagniert die Aufmerksamkeit für die lateinische Schweiz seit 2014 auf tiefem Niveau bei zwei Prozent der Gesamtinformation.

Quelle / Mehr:

http://publicom.ch/2018/07/17/programmanalyse-srg-radios-2017/

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