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ALFRED-KERR-PREIS FÜR LITERATURKRITIK 2017 GEHT AN ANDREAS BREITENSTEIN

ALFRED-KERR-PREIS FÜR LITERATURKRITIK 2017 GEHT AN ANDREAS BREITENSTEIN

23.02.2017 Der mit 5'000 Euro dotierte Alfred-Kerr-Preis geht in diesem Jahr an den "NZZ"-Literaturkritiker Andreas Breitenstein (Bild). Die Jury würdigt seine genaue Urteilskraft und seinen weiten literarischen Horizont.


Foto: © Annick Ramp / NZZ

Über den Preis

Im Jahr 1977 hat das Börsenblatt den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik gestiftet, der heute mit 5'000 Euro dotiert ist. Bis 1995 wurde jedes Jahr ein besonders bemerkenswerter Literaturteil einer deutschsprachigen Zeitung oder Zeitschrift, eines deutschsprachigen Hörfunk- oder Fernsehprogramms ausgezeichnet. Seit 1996 würdigt die Jury jeweils die Arbeit einer Einzelperson.

Der Preisträger 2017

Das Börsenblatt ehrt den Journalisten Andreas Breitenstein für analytischen, aufs Überzeugen ausgerichteten Stil seiner Literaturkritik.

Der Journalist und Literaturkritiker Andreas Breitenstein erhält den Alfred-Kerr-Preis für Literaturkritik 2017. Die Jury lobt den Sachverstand und die Wissensbreite, mit denen der Preisträger Nationalliteraturen des gesamten ost- und mitteleuropäischen Raumes vermittelt.

Haltung und Maßstäbe zeichneten seine Arbeit im Besonderen aus. In der Begründung heißt es: "Auf sein genaues Urteil kann man sich verlassen, denn stets liest und beurteilt er vor einem weiten Horizont, weiß Bücher philosophisch, historisch und politisch einzuordnen und über sie hinauszuweisen. Das hat in dem Europa unserer Tage auch politische Bedeutung."

Andreas Breitenstein, Jahrgang 1961, studierte in Zürich Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte. Nach einem einjährigen Studien- und Sprachaufenthalt in den USA war er als Werbetexter und freier Literaturkritiker für die "Zürichsee-Zeitung", den "Tages-Anzeiger" und die "Neue Zürcher Zeitung" (NZZ) tätig. Ab 1992 betreute er als Mitglied der "NZZ"-Feuilletonredaktion die Literaturen und Kulturen Österreichs, Osteuropas, Skandinaviens, Russlands, Lateinamerikas und Asiens. Sein Interessensschwerpunkt liegt bei Autoren aus dem österreichischen, skandinavischen und ostmitteleuropäischen Raum. Seit 2016 ist Breitenstein im "NZZ"-Ressort "Meinung und Debatte" tätig, bleibt der Kultur jedoch weiterhin redaktionell und als Kritiker verbunden.

Mehr:

https://www.nzz.ch/feuilleton/alfred-kerr-preis-2017-andreas-breitenstein-geehrt-ld.147293?reduced=true

https://www.boersenblatt.net/artikel-alfred-kerr-preis_fuer_literaturkritik_2017_an_andreas_breitenstein.1290780.html

Kontakt:

http://www.alfred-kerr-preis.de/ueber-den-preis/

 

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