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BASLER LYRIKPREIS 2020 GEHT AN EVA MARIA LEUENBERGER

BASLER LYRIKPREIS 2020 GEHT AN EVA MARIA LEUENBERGER

03.01.2020 Der mit 10'000 Franken dotierte Basler Lyrikpreis 2020 geht an die Schweizer Lyrikerin Eva-Maria Leuenberger (Bild). Zum ersten Mal hat sich die Lyrikgruppe dafür entschieden, mit dem Lyrikpreis ein Debüt auszuzeichnen. Eva Maria Leuenberger legt mit "Dekarnation" (Droschl Verlag) "einen Erstling von grosser Sogkraft vor, der die Lesenden mitnimmt auf eine Reise durch vier Zyklen, so dunkel wie erhellend, so abgründig wie erhebend, so verstörend wie berührend", wie es in der Begründung heisst. Die Preisverleihung findet im Rahmen des 17. Internationalen Lyrikfestivals Basel am Samstag, 25. Januar 2020, um 18 Uhr im Literaturhaus Basel statt. Die Laudatio wird gemeinsam von Rudolf Bussmann und Alisha Stöcklin gehalten.


Foto: © Anja Fonseka, https://www.droschl.com/wp-content/uploads/2019/05/Eva_Leuenberger_Copyright_Anja-Fonseka-RGB.jpg (Ausschnitt)

Aus der Begründung weiter:

"Die 'Entfleischung', die der Titel andeutet, legt Bruchstellen frei und lässt Zerfallsprozesse ablaufen, welche die Komposition bis ins Mark durchdringen. Doch gleichzeitig entwickelt die poetische Sprache eine heilsame Gegenkraft. Der Radikalität ihres Ansatzes stellt Eva Maria Leuenberger einen konsequenten Formwillen zur Seite, wodurch der Band eine überzeugende Geschlossenheit erreicht. 'Dekarnation' trifft einen Ton, der lange nachklingt, nicht zuletzt, weil er auch der Stille eine Stimme gibt."

Eva Maria Leuenberger wurde 1991 in Bern geboren und lebt in Biel. Sie studierte an der Universität Bern sowie an der Hochschule der Künste Bern und veröffentlichte bisher in Literaturzeitschriften. Sie ist zweifache Finalistin des open mike in Berlin (2014 und 2017) und erhielt 2016 das "Weiterschreiben"-Stipendium der Stadt Bern.

Mit dem Basler Lyrikpreis zeichnen Lyrikerinnen und Lyriker der Basler Lyrikgruppe (dieses Jahr Rudolf Bussmann, Wolfram Malte Fues, Claudia Gabler, Simone Lappert, Alisha Stöcklin und Ariane von Graffenried) jährlich das Werk einer Kollegin oder eines Kollegen aus.

Der Basler Lyrikpreis wird an Dichterinnen und Dichter verliehen, deren Werk sich durch Innovationskraft auszeichnet und durch den Mut zu konsequentem und eigenwilligem Arbeiten mit Sprache. Er soll dazu beitragen, herausragende Stimmen einer breiteren Öffentlichkeit bekanntzumachen. Der mit Fr. 10'000.- dotierte Basler Lyrikpreis wird von der GGG gestiftet. Frühere Preisträger waren u.a. Katharina Schulthens (2019), Dagmara Kraus (2018), Walle Sayer (2017), Ron Winkler (2016), José F. A. Oliver (2015) und Anja Utler (2014).

Dieses Jahr bietet das Basler Lyrikfestival (24.-26. Januar 2020) unter anderem gebärdensprachlicher Poesie ein Podium: Im Format "Handverlesen" übersetzen gehörlose und hörende LyrikerInnen gegenseitig ihre Gedichte, von der Lautsprache in die Gebärdensprache und umgekehrt (Samstag, 25.1.).

An der grossen Abendlesung vom Freitag (24.1.) wird der vielfach ausgezeichnete Autor und Lyriker Lutz Seiler zu hören sein, am Samstagabend (25.1.) nach der Preisverleihung gibt es ein lyrisches Konzert mit Michael Fehr und Manuel Troller.

Der Sonntag wartet mit einer Reihe von Lesungen mit internationalen Gästen auf, u.a. mit Federico Italiano, Maria Barnas, Alexander Gumz, Kerstin Preiwuss und Lydia Daher.

Das gesamte Programm findet sich auf der Webseite des Internationalen Lyrikfestivals Basel.

cp

Kontakt:

www.lyrikfestival.ch

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