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DER BASLER LYRIKPREIS 2018 GEHT AN DAGMARA KRAUS

DER BASLER LYRIKPREIS 2018 GEHT AN DAGMARA KRAUS

31.12.2017 Der Basler Lyrikpreis 2018 geht an die Lyrikerin und Übersetzerin Dagmara Kraus (Bild). Die Jury würdigt Dagmara Kraus für "ihre unerschrockene Art, neue Ausdrucksmöglichkeiten für die deutsche Sprache zu erkunden". Die Preisverleihung findet im Rahmen des 15. Internationalen Lyrikfestivals Basel am Samstag, 27. Januar 2018, um 18.30 Uhr im Literaturhaus Basel statt. Die Laudatio wird gemeinsam von Rudolf Bussmann und Simone Lappert gehalten.


Foto: © Dirk Skiba, http://dirk-skiba-fotografie.de/ueber https://www.lyrikfestival-basel.ch/pagina.php?0,3

Die Jury schreibt:

"Die Dichtung von Dagmara Kraus gleicht einem Haus, in dem alle Türen und Fenster offen stehen. Sprachen gehen ein und aus, Deutsch mischt sich mit Französisch, Englisch, Polnisch, aber auch mit Fantasiesprachen, und geht mit ihnen Verbindungen ein, die zugleich fremd und bekannt klingen. Ein feinfühliger Austausch findet statt, der unsere Sprache mit ungewohnten, überraschenden Ausdrucksmustern bereichert und uns zum Rätseln, Staunen und Neuhören anregt. In Zeiten vermehrter Grenzschliessungen erforscht die Dichterin mit wachen Sinnen, was entstehen kann, wenn Worte über Landes- und Verständlichkeitsgrenzen getragen werden."

Dagmara Kraus wurde in Wrocław (Polen) geboren und lebt heute in Berlin. Sie studierte Komparatistik, Kunstgeschichte in Berlin und Paris sowie Literarisches Schreiben in Leipzig und übersetzt aus dem Polnischen, Englischen und Französischen.

Schon ihr erster Lyrikband "kummerang" (kookbooks 2012) zog die Aufmerksamkeit von LeserInnen und KritikerInnen auf sich. Es folgten drei weitere Gedichtbände, der letzte 2016: "wehbuch (undichte prosage)" bei roughbooks. Im letzten Jahr erhielt die Autorin den Erlanger Literaturpreis für Poesie als Übersetzung.

Mit dem Basler Lyrikpreis zeichnen Lyrikerinnen und Lyriker von der Basler Lyrikgruppe (dieses Jahr Rudolf Bussmann, Wolfram Malte Fues, Claudia Gabler, Rolf Hermann, Simone Lappert und Kathy Zarnegin) jährlich das Werk einer Kollegin oder eines Kollegen aus.

Der Basler Lyrikpreis wird an Dichterinnen und Dichter verliehen, deren Werk sich durch Innovationskraft und durch den Mut zu konsequentem und eigenwilligem Arbeiten mit Sprache auszeichnet. Er soll dazu beitragen, herausragende Stimmen einer breiteren Öffentlichkeit bekanntzumachen. Der mit Fr. 10'000.- dotierte Basler Lyrikpreis wird von der GGG gestiftet. Er wird einmal jährlich während des Internationalen Lyrikfestivals Basel verliehen. Frühere Preisträger waren u.a. Walle Sayer (2017), Ron Winkler (2016), José F. A. Oliver (2015), Anja Utler (2014), Elisabeth Wandeler-Deck (2013) und Klaus Merz (2012).

Das Basler Lyrikfestival findet vom 26. bis 28. Januar 2018 im Literaturhaus Basel statt. Es wartet mit Lesungen und Gesprächen mit Lyrikerinnen und Lyrikern aus Deutschland, Italien, der Türkei und der Schweiz auf. Unter anderem gibt es ein Podiumsgespräch mit Autorinnen und Autoren, die ihre Werke selber übersetzen, und die Matinée "Der Frühling des Patriarchen oder Lyrik inmitten der Krise" sowie Lyrikwerkstätten in Kooperation mit der Volkshochschule und der Sekundarschule Theobald Baerwart.

Ein Höhepunkt des Festivals 2018 wird die Lesung des Berliner Autors Volker Braun sein. Zu den weiteren Gästen gehören u.a. Mara Genschel, Daniela Dill, Marina Skalova, Achim Wagner, Vera Schindler-Wunderlich, Björn Kuhligk und die Gebirgspoeten.

lfb

Das gesamte Programm findet sich auf der Webseite des Internationalen Lyrikfestivals Basel:

https://www.lyrikfestival-basel.ch/pagina.php?0,2

 

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