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(DEUTSCH-)SCHWEIZER BUCHPREIS 2020: DIE FÜNF NOMINIERTEN STEHEN FEST

(DEUTSCH-)SCHWEIZER BUCHPREIS 2020: DIE FÜNF NOMINIERTEN STEHEN FEST

15.09.2020 Dorothee Elmiger, Tom Kummer, Charles Lewinsky, Karl Rühmann und Anna Stern stehen auf der Shortlist des (Deutsch-)Schweizer Buchpreises 2020. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 42'000 Franken dotiert. Der oder die PreisträgerIn erhält 30'000 Franken; die vier anderen FinalistInnen erhalten jeweils 3'000 Franken. Die öffentliche Preisverleihung findet am Sonntag, 8. November 2020 um 11 Uhr im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals BuchBasel im Theater Basel statt.


Die Begründung der Jury

Für den Schweizer Buchpreis 2020 hat die Jury über 83 Titel aus 54 Verlagen geprüft. Der Jurysprecher Daniel Graf sagt zur Wahl: "Neben hoher Qualität darf man der Deutschschweizer Prosa 2020 eine grosse stilistische Vielfalt attestieren. Diese spiegelt sich auch in der Shortlist: fünf sehr unterschiedliche Bücher, jedes davon ästhetisch eigensinnig und formbewusst."

  • Dorothee Elmiger: "Aus der Zuckerfabrik" (Carl HanserVerlag)

"Aus der Zuckerfabrik" heisst das neue Buch von Dorothee Elmiger, in dem sie ebenso sinnlich wie reflektiert den Spuren des Zuckers, des Geldes und des Begehrens nachforscht. Entstanden ist ein faszinierendes Kaleidoskop, in dem die Komplexität der heutigen Welt aufscheint.

  • Tom Kummer: "Von schlechten Eltern" (Tropen Verlag)

Tom Kummers Roman "Von schlechten Eltern" ist ein Road-Movie der besonderen Art und ein Buch von überraschender Emotionalität. In langen Fahrten durch die Nacht treffen die Welt der Business-Leute, die sich durch die Schweiz chauffieren lassen, und die Innenwelt des Erzählers aufeinander, die durchdrungen ist von der Trauer um dessen verstorbene Frau.

  • Charles Lewinsky: "Der Halbbart" (Diogenes Verlag)

Tief in die Schweizer Geschichte führt Charles Lewinsky mit "Der Halbbart". Anschaulich und kraftvoll erzählt er von Mächtigen und Aussenseitern und öffnet einen neuen Blick auf die legendäre Schlacht bei Morgarten.

  • Karl Rühmann: "Der Held" (Rüffer & Rub Verlag)

Wie werden zwei Generäle, die sich während des Bürgerkriegs feindlich gegenüberstanden, zu Freunden? Wo verlaufen unter extremen Umständen die Grenzen zwischen Schuld und Gerechtigkeit? Karl Rühmannlegt mit "Der Held" einen bewegenden Roman vor, in dem die Zuordnungen von Freund und Feind fragwürdig werden.

  • Anna Stern: "das alles hier, jetzt." (Elster & SalisVerlag)

"das alles hier, jetzt." von Anna Stern erzählt vom Verlust eines geliebten Menschen, von Verbundenheit und dem Versuch, der Erinnerung eine angemessene Sprache zu finden. Entstanden ist ein Buch von grosser Intensität, das durch die formale Kühnheit besticht.

Die Sponsoren und Partner

Der Schweizer Buchpreis wird unterstützt von der Emil & Rosa Richterich-Beck Stiftung, der Forlen Stiftung, dem Schweizer Bücherbon sowie von rund 30 Partnerbuchhandlungen. Die Lesetour der Nominierten wird unterstützt von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia.

Die Termine

Die öffentliche Preisverleihung findet am Sonntag, 8. November 2020, 11 Uhr, im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals BuchBasel, im Theater Baselstatt. Der Eintritt ist frei. Ab dem 1. Oktober kann unter www.buchbasel.ch ein Gratisticket heruntergeladen werden. Die Platzzahl ist beschränkt.

Die nominierten Autorinnen und Autoren werden ihre Bücher auf einer Lesetour durch Deutschland, Österreich und die Schweiz präsentieren:

  • 16. Oktober Berlin, Das Blaue Sofa digital, Von Bertelsmann / ZDF / Deutschlandfunk Kultur / 3Sat
  • 17. Oktober Frankfurt am Main, OPEN BOOKS
  • 23. Oktober Literaturhaus Zürich
  • 29. Oktober Bern, PROGR, "B-LESEN präsentiert"
  • 1. November Hotel Wedina, in Kooperation mit dem Literaturhaus Hamburg
  • 2. November Literaturhaus Berlin
  • 7. November Literaturfestival BuchBasel, Waisenhauskirche
  • 8. November Preisverleihung, Foyer Theater Basel
  • 12. November Wien, Residenz der Schweizer Botschaft, Anlass auf Einladung
  • 13. November Buch Wien

Die Jury 2020

Die fünfköpfige Jury hat aus den insgesamt 83 eingereichten Titeln eine Nominationsliste mit fünf Werken zusammengestellt. Aus dieser Nominationsliste bestimmt die Jury die Preisträgerin oder den Preisträger des Schweizer Buchpreises 2020. Die Entscheidung wird von der Jury schriftlich begründet. Die Mitglieder der Jury sind in ihrer Entscheidungsfindung unabhängig. 

Die Mitglieder der Jury des Schweizer Buchpreises 2020 sind:

  • Tommy Egger (Buchhändler, Buchhandlung im Volkshaus, NEU)
  • Daniel Graf (Kulturredaktor "Republik", Jury-Sprecher)
  • Annette König (SRF-Literaturbloggerin, NEU)
  • Christine Richard (freie Kritikerin)
  • Hubert Thüring (Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, Universität Basel, NEU)

cp

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Kontakt:

https://schweizerbuchpreis.ch/

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