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CORONAVIRUS: ALBERT KOECHLIN STIFTUNG UNTERSTÜTZT INNERSCHWEIZER KULTURSZENE MIT WEITEREN 220'000 FRANKEN

CORONAVIRUS: ALBERT KOECHLIN STIFTUNG UNTERSTÜTZT INNERSCHWEIZER KULTURSZENE MIT WEITEREN 220'000 FRANKEN

18.03.2021 Die Albert Koechlin Stiftung unterstützt die Kulturlandschaft Innerschweiz während der Covid-19-Pandemie mit besonderen Massnahmen. Unter anderem lancierte sie zum zweiten Mal eine Ausschreibung für Werk- und Recherchebeiträge und zeichnete insgesamt 18 Kulturschaffende mit der Gesamtsumme von 220'000.- Franken aus.


Die Stiftung schreibt: "Die vergangenen und fortbestehenden Massnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus betreffen den Kulturbereich in besonderem Ausmass. Mit Werk- und Recherchebeiträgen unterstützt die Albert Koechlin Stiftung deshalb Innerschweizer Kulturschaffende in der schwierigen Covid-19 Situation direkt. Die Fördermittel sollen die Kontinuität des kulturellen Schaffens erlauben und in Zeiten geringerer Auftrittsmöglichkeiten eine temporäre Verschiebung des künstlerischen Schaffens in Richtung Werk und Recherche ermöglichen."

Die Ausschreibung richtete sich an professionelle Kulturschaffende aller Sparten. Im Vordergrund standen dabei Vorhaben zur Schaffung von Freiräumen in der künstlerischen Entwicklung, der Vertiefung von Fähigkeiten im angestammten Tätigkeitsbereich sowie Werk- oder Rechercheaufenthalte im In- oder Ausland. Bis zur Eingabefrist am 08. März 2021 gingen insgesamt 57 Bewerbungen aller Sparten ein. 

Eine Fachjury hat in der Folge insgesamt 18 Werk- und Recherchebeiträge mit der Gesamtsumme von CHF 220'000.- vergeben. Die Jury beurteilt die Eingaben insgesamt als "qualitativ sehr hochwertig" und hält fest: "Auch bei der zweiten Ausgabe der Vergabe von Werk- und Recherchebeiträge stellen wir ein sehr überzeugendes Niveau der Eingaben fest. In den 57 eingereichten Projekten zeigt sich die grosse Bandbreite des Innerschweizer Kulturschaffens, was die Auswahl nicht einfach machte."

Mitglieder der Fachjury waren Matthias Burki, Pia Fassbind, Roland Haltmeier, Corinne Odermatt und Marc Unternährer

Folgende Kulturschaffenden und Kollektive wurden ausgezeichnet:

Literatur

- Erwin Koch, Hitzkirch; Erarbeitung Roman "Fünf letzte Tage"

Theater/Tanz

- Theaterproduktionen Annette Windlin, Luzern; Umfassende Recherche zum Thema Ohnmacht

- Beatrice Im Obersteg, Horw; Weiterentwicklung der Tanzsprache in Hinblick auf das Älterwerden

- Butter Place Productions, Marco Sieber, Luzern; Die grosse Menschenschau 2.0

- Fetter Vetter & Oma Hommage, Béla Rothenbühler, Luzern; Das Theaterkollektiv bildet sich weiter

- Verein Triplette, Annette von Goumoëns, Luzern; Zwei Faultiere retten die Welt – Eine Recherche zum Zustand der Welt zusammen mit Kindern

- Bazooka Bandi, Patric Gehrig, Luzern; Recherche für das Stück Kaputnik und das Biest aus dem Al

Film

- Thaïs Odermatt, Kriens; Recherche zum Kinofilm "Der hohe Berg“

- Corina & Nikola Schwingruber Ilic, Luzern; Recherche zum Film "MRTVA VODA – Totes Wasser"

Kunst

- QueenKong, Veronika und Marco Schmid, Luzern; Studiotime

- Judith Huber, Emmenbrücke; Recherche zum Performanceprojekt H.H. Brunners Schachtel

- Anita Zumbühl, Luzern; Einbindung gesellschaftlicher Fragen in den eigenen Narrativ 

- Monika Müller, Luzern; Recherchereise nach Nordengland, um ein Werk William Turners zu vollenden

- stofer&stofer, Rebecca Stofer, Luzern; Sehnsucht einer früheren PRE-Covid-Welt dargestellt mit der Gameengine Unreal

Musik

- Christian Aregger, Luzern; Projekt Fonda, eine Verschmelzung analoger Instrumente mit synthetischen Klängen

- Roland Bucher, Luzern; Recherche in zwei Teilen: Sound Design und Field Recording im Wald, Erstellung eines Bühnenroboters

- Christov Rolla, Luzern;Christov Rolla: Einmal alleine

Übergreifend

- FRÄCHDÄCHS, Isa Wiss, Luzern; Die FRÄCHDÄCHS und Benno Muheim recherchieren Spriedel

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Kontakt:

http://www.aks-stiftung.ch/stiftung

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