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"KOSMOS EMMA KUNZ. EINE VISIONÄRIN IM DIALOG MIT ZEITGENÖSSISCHER KUNST"

"KOSMOS EMMA KUNZ. EINE VISIONÄRIN IM DIALOG MIT ZEITGENÖSSISCHER KUNST"

16.03.2021 Ausstellung im Aargauer Kunsthaus, bis am 24. Mai 2021


Bild: Installationsansicht "Kosmos Emma Kunz. Eine Visionärin im Dialog mit zeitgenössischer Kunst", Aargauer Kunsthaus, Aarau, 2021 - Mai­-Thu Perret, Untitled (after no. 067), 2020, Neonröhren, ø 15 mm, 6 Transformatoren, 350 × 470 cm, Courtesy of the artist and Galerie Francesca Pia, Zürich - Foto: Conradin Frei, Zürich

Emma Kunz (1892–1963) fasziniert – heute mehr als je zuvor. Am selben Ort, an dem ihr Werk 1973 für die Kunst entdeckt wurde, wird das Schaffen der Aargauer Forscherin, Naturheilerin und Künstlerin Positionen der zeitgenössischen Kunst gegenübergestellt. Diese setzen sich mit Kunz’ Arbeit und spezifischen Themen aus ihrem Wirkungskreis auseinander.

Die Zeit werde kommen, in der man ihre Bilder versteht, soll Emma Kunz einst prophezeit haben. Tatsächlich scheint vieles, was sie in ihrem ganzheitlichen Denken und Praktizieren vorwegnahm, heute selbstverständlich: Zurückgezogen und fern vom Kunstgeschehen lebte sie eine erweiterte Kunstauffassung vor, lehnte die Frage nach Kunst oder Nicht-Kunst ab und bezog verschiedenste Handlungsfelder – Forschung, Medizin, Naturkunde ebenso wie das Übersinnliche, Magische, Visionäre – mit ein.

Kunz schuf ihre Zeichnungen auf der Grundlage von Fragen, die sie mittels eines Pendels auf Millimeterpapier kartographierte. Im Zeichen von Wiederholung und Appropriation verwendete sie die Blätter auch nach ihrer Fertigstellung weiter und befragte sie von Neuem.

In der Ausstellung sind rund sechzig dieser Zeichnungen - davon zahlreiche zum ersten Mal überhaupt - zu sehen. Der Dialog mit jüngst entstandenen Arbeiten von vierzehn zeitgenössischen Positionen zeigt neue und unbekannte Facetten eines Schaffens, das in einer Zeit, in der althergebrachte Kategorien kritisch hinterfragt werden müssen, grosse Aktualität aufweist.

Zeitgenössische Kunstschaffende

Agnieszka Brzeżańska (*1972 in Gdańsk/PL), Dora Budor (*1984 in Zagreb/CO), Eitan Efrat & Sirah Foighel Brutmann (beide *1983, Tel Aviv/IL), Athene Galiciadis (*1978 in Zürich/CH), Florian Graf (*1980 in Basel/CH), Joachim Koester (*1962 in Kopenhagen/DK), Goshka Macuga (*1967 in Warschau/PL), Shana Moulton (*1976 in Oakhurst/USA), Rivane Neuenschwander (*1967 in Belo Horizonte/BR), Mai-Thu Perret (*1976 in Genf/CH), Lea Porsager (*1981 in Frederikssund/DK), Tabita Rezaire (*1989 in Paris/FR), Mathilde Rosier (*1973 in Paris/FR), Lauryn Youden (*1989 in Vancouver/CA)

akh

Kontakt:

https://www.aargauerkunsthaus.ch/ausstellungen/602

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Auf www.ch-cultura.ch u.a. erschienen:

http://www.buero-dlb.ch/de/archiv/museum-ausstellung-galerie/emma-kunz-und-gegenwartskunst-zahl-rhythmus-wandlung

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